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Vampire KnightVampire Knight 1 (Episoden 1-7) Anime 2009 A.V. Vision Germany Regie: Kiyoko Sayama 175 Minuten Ton: Deutsch, Japanisch; deutsche und polnische Untertitel FSK: ab 12 Jahren Extras: Booklet Preis: 39,95 € Die 15-jährige Yuki Cross wurde in ihrer Kindheit beinahe von einem Vampir umgebracht. Ein anderer Vampir namens Kaname Kuran rettete sie und brachte das verängstigte Mädchen zur Cross-Akademie, in der es seitdem als Adoptivtochter des Direktors lebt. Dort fungiert sie zusammen mit Zero Kiryu als Wächter der Day und Night Class. Beide sollen dafür sorgen, dass die Day Class nicht herausbekommt, dass in der Night Class Vampire unterrichtet werden. Einfacher gesagt als getan, denn die vampirischen Schüler sind verdammt attraktiv, sodass Yuki und Zero immer wieder VerehrerInnen davon abhalten müssen, den Trakt der Night Class zu betreten. Besonders schlimm wird es am Valentinstag – da haben die beiden Wächter alle Hände voll zu tun, um Ordnung zu bewahren. Yuki kommt mit der Verehrerschar nicht allein klar, sodass ihr der mürrische Zero mit seiner schroffen Art immer wieder zu Hilfe kommen muss. Yuki, die ihren Stiefbruder sehr mag, leidet darunter, dass er so verschlossen ist. Aber Zero muss vor ihr ein Geheimnis bewahren: Er stammt von Vampirjägern ab, die alle von einem reinblütigen Vampir umgebracht wurden. Seitdem hasst er Vampire. Das Schlimmste aber für ihn ist, dass er damals von diesem Vampir gebissen wurde. Langsam, aber unaufhaltsam verwandelt er sich seitdem zu einem Level-E-Vampir, einem ehemaligen Menschen, der völlig die Kontrolle über seinen Blutdurst verliert. Er weiß nicht, wie lange er noch widerstehen kann. Und vor allem weiß er nicht, ob Yuki vor seiner Blutgier sicher sein wird. Die Anime-Umsetzung des gleichnamigen Mangas ist gelungen. Auch wenn der Anime im Gegensatz zum Manga schon in der ersten Folge durchblicken lässt, dass Zero sich zum Vampir wandelt und damit etwas Spannung wegnimmt. Die Zeichnungen und Hintergründe sind ok, die 3D-Animation müsste sich evtl. noch etwas mehr in den Gesamteindruck einpassen. Die Synchro ist einigermaßen in Ordnung, auch wenn man den Eindruck hat, dass die männlichen Stimmen z.T. sehr verschlafen klingen. An Extras gibt es ein Booklet, in dem die Charas und die Schauplätze erklärt werden, außerdem ist noch ein Interview mit dem deutschen Synchronsprecher Dirk Petrick (Hanabusa) abgebildet. Zum Inhalt: Wer romantische Vampirstorys (und Dreiecksbeziehungen) mag, kommt hier voll auf seine Kosten. Die Mädels bekommen außerdem eine Reihe hübscher, vom Charakter her unterschiedliche Jungs geboten. Aber dabei sind die Hauptrollen nach Schema F vergeben: geheimnisvoller, beherrschter Junge (Kaname) gegen verschlossen-trotzigen Jungen (Zero), die sich beide für ein lieb-naives Mädchen (Yuki) interessieren. Das dann auch immer wieder von dem einen oder anderen gerettet werden muss. Herrje! Weniger Klischee täte dem Shojo-Bereich mal ganz gut.
Copyright © 2010 by Ulrike Dansauer |