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Ouran High School Host Club (Vol. 1-3)
Insgesamt 26 Folgen DVD, PAL Anime Virtual S.A. German Vision Studio: BONES ca. 225 min (Vol.1), ca. 200 min (Vol.2), ca. 225 min (Vol.3) Ton: Japanisch, Deutsch; deutsche und polnische Untertitel 2008 erschienen FSK: ab 12 Jahren Mit Bonusmaterial je € 44, 95
Die jungenhafte 15-jährige Haruhi erhält ein Stipendium auf einer Eliteschule, die sonst nur die Kinder von Superreichen besuchen. Als sie eines Tages aus Versehen in den Clubraum des Ouran High School Host Clubs stolpert, wirft sie aus lauter Verwirrung eine teure Vase um. Um die zu bezahlen, verpflichten die Clubmitglieder sie, als Host (männlicher Gesellschafter für Frauen bzw. Mädchen) zu arbeiten. Anfangs ist Haruhi befangen, besonders, weil sie als Junge auftreten muss. Aber schon bald bemerken sie und die anderen, dass sie Talent zum Host hat: Sie verbucht schon bald mehr Kundinnen als der Host-Club-Leiter Tamaki. Tamaki wiederum ist drauf und dran, sich in Haruhi zu verlieben, die davon allerdings nichts merkt und sich an Tamakis selbstverliebtem Verhalten stört. Trotzdem gefällt es ihr in dem Club, denn die Reichen haben unendlich viele Möglichkeiten, ihr Geld auszugeben. Ob das nun in teures Essen oder einen exklusiven Urlaub am Meer fließt – Haruhi kommt in den Genuss vieler Annehmlichkeiten, die sie sich sonst nie hätte träumen lassen. Mal ganz davon abgesehen freundet sie sich schon bald mit den Mitgliedern des Host Clubs an. Allerdings lauern schon einige Schwierigkeiten im Hintergrund: Die reichen Schönlinge wollen wissen, wie es sich als »normaler« Mensch so lebt, und beschließen Haruhi zuhause zu besuchen. Außerdem will der Zuka Club der Lobelia-Mädchenschule Haruhi unbedingt für sich gewinnen und startet eine Offensive nach der anderen, sie vom Host Club abzuwerben. Für diesen Anime, der auf dem gleichnamigen Manga basiert, gibt es nur ein Wort: quietschbunt! Und das bezieht sich nicht nur auf die regenbogenfarbenen (sehr schönen) Hintergründe und das poppige, quietsche Opening, sondern auch auf die wahrhaft bunt-skurrilen Einfälle der Reichen in Bezug auf Freizeitgestaltung. Außerdem mausert sich die unscheinbare Haruhi zu einem ansehnlichen Kerl/Mädchen, deren Leben durch den Host Club auf einmal viel Farbe bekommt. Die Story ist sehr niedlich und lustig, wenn auch nicht besonders tiefgründig, die Synchro gut. Hin und wieder tauchen allerdings lichte Momente in der Geschichte auf, wenn z.B. der Anime im Anime selbst verulkt wird. Weniger lustig ist dagegen die Darstellung des Zuka Clubs. Während der Host Club mitsamt den Macken der Jungen immer noch liebenswert bleibt, wird der Zuka Club, der das Ideal der selbstbestimmten Frau hochhält, ins Lächerliche gezogen und erscheint damit dem Zuschauer unsympathisch. Muss das wirklich sein? Auf der anderen Seite ist Haruhi aber die Henne im Korb – eine durchaus nicht unangenehme Vorstellung für Mädels, die sich gern auch mal selbst im Licht der Bewunderung der Jungs sonnen würden. Fazit:
© Ulrike Dansauer |