Kiddy Grade
Anime-Serie, Fall 1, drei Folgen
DVD, PAL
Gimik, Gonzo/Gott
Produzent: Keiji Goto
Universum Film GmbH, Tokyopop
75 min
Ton: Deutsch und Japanisch, Japanisch mit deutschen Untertitel
2005 erschienen
FSK: 12 Jahre
Mit Bonusmaterial
Preis: 22,99 Euro
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Eclair und Lumière, zwei hübsche Mädchen, die harmlos wirken, die aber für die galaktische Elite-Einheit ES arbeiten, vereiteln einen Angriff auf die galaktische Wirtschaftsorganisation G.O.T.T. Nach getaner Arbeit wird ihnen aufgetragen, Inspektor Armbrust zu eskortieren. Armbrust soll einen Konflikt zwischen den Planeten Medeira und Faunus beilegen. Allerdings hat die Raumflotte von Faunus andere Pläne: Sie will die Macht über Faunus an sich reißen und schießt sich im wahrsten Sinne des Wortes auf die beiden Heldinnen und Armbrust ein.
Die Story ist so dünn, wie die Zusammenfassung klingt. Sehr offensichtlich auf ein männliches Publikum ausgelegt, wackeln große Brüste, blitzen Panty-Shorts und überhaupt fallen die Mädchen durch sehr knappe Kleidung auf (allerdings nicht unbedingt durch Intelligenz, wobei sich der Brustumfang von Eclair und Lumière umgekehrt proportional zu ihrer Intelligenz verhält). Ich könnte mir ja den Spaß machen und die Auftritte der Panty-Shots und Wackel-Pudding-Brüste zählen, aber das würde mich von der gediegenen Langeweile abhalten, die der Anime verbreitet. Dafür macht mir das Meckern über diesen Film umso mehr Spaß, denn der schlechten Dinge nicht genug sind die Zeichnungen schwacher Durchschnitt, die Hintergründe einfach gehalten, es werden Klischees bedient, denn natürlich sind die Schönen die Guten und die Hässlichen die Bösen, und die deutschen Namen sind einfach bescheuert. Nach einer tiefsinnigen Handlung sucht man also vergebens. Im Übrigen wundert es mich nicht wenig, dass man die beiden Mädchen in der deutschen Fassung (Japanisch kann ich leider nicht, also fällt eine Beurteilung diesbezüglich flach) penetrant als Kinder bezeichnet. Soll das etwa ein Anreiz für Pädophile werden, sich den Film zu kaufen?
Das Bonusmaterial könnte ja noch einiges rausreißen, wenn es denn wollte. Aber es will nicht, denn das einzig Brauchbare ist die Galerie. Den Rest (15-sekündiger japanischer TV-Spot, deutsche Produktionscredits, die Tokyopop-Website und die unnötigen japanischen Opener und Endings, einmal mit und einmal ohne Text) kann man getrost in die Tonne treten.
© Ulrike Dansauer
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