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Filmrezensionen Science-Fiction - Skyline

Skyline

Regie: Greg & Colin Strause
Drehbuch: Joshua Cordes, Liam O`Donnell
Darsteller: Eric Balfour (Jarrod), Donald Faison (Terry), Scottie Thompson (Elaine), David Zayas (Oliver), Brittany Daniel (Candice)
USA 2010
Deutscher Kinostart: 23.12.2010
DVD-Veröffentlichung: 12.05.2011
Laufzeit: 89 Minuten
DVD-Extras: Audiokommentare der Regisseure und Autoren, Entfallene und Alternative Szenen, Pre-Visualisierung, Interviews, Trailer
FSK: 16
Genre: Science Fiction

Jarrod und seine Freundin Elaine fliegen nach Los Angeles zur Geburtstagsparty von Jarrods Freund Terry. Am Morgen nach der Feier fallen über L.A. blaue Lichter vom Himmel, die die Menschen magisch anziehen und sie unter ihre Kontrolle bringen. In der Penthouse-Wohnung Terrys werden die Freunde Zeuge der Invasion Außerirdischer und müssen um`s nackte Überleben kämpfen.

Skyline schildert die 3tägige Alien-Invasion exemplarisch am Beispiel der Stadt Los Angeles aus der Sicht einer Handvoll Überlebender.
Was ähnlich beginnt wie der unsägliche Film Cloverfield aus dem Jahre 2007, bei dem der Zuschauer aber permanent im Unklaren gelassen wurde, entwickelt sich hier nach spätestens 27 Minuten die Geschichte zu einer Tour de Force für die Belagerten, die sich im 20. Stock eines größtenteils leer stehenden Hochhauses befinden, mit ihrem Schicksal hadern und nicht wissen, ob Verstecken oder Flucht die bessere Alternative ist. Auf jeden Fall geht ein Ausbruch gründlich schief und die Fliehenden werden konfrontiert mit den verschiedensten Formen außerirdischen Lebens. Und das ist auch der besondere Reiz des Films: gigantische Raumschiffe und jede Menge tentakel- und klauenbewehrte Aliens, die wirklich fremdartig sind und eine besondere Form biomechanischen Lebens darstellen. Zudem verfolgen die Fremden konsequent die Auslöschung der Menschheit. Anders als in Fernsehserien wie V und Falling Skies, bei denen man sich die ganze Zeit fragt, warum die Aliens ihre Spielchen mit den Menschen treiben und ihre Zeit z. B. mit irgendwelchen Manipulationen und Intrigen vergeuden, anstatt mithilfe ihrer doch so überlegenen Technik ihre Eroberungspläne zügig voranzutreiben. In Skyline gibt es keine Gnade, sondern nur die effiziente Durchführung und Verwirklichung der Ziele. Das Militär ist machtlos, die Außerirdischen schier unbezwingbar; Teilerfolge verkehren sich schnell ins Gegenteil, die Menschen haben keine Chance.

Apropos TV-Serien: Der Cast besteht zum Teil aus erfahrenen und bekannten Seriendarstellern wie Eric Balfour (zuletzt im deutschen Free-TV in der Mystery-Serie Haven zu sehen), Donald Faison (einer der Hauptdarsteller aus Scrubs) und David Zayas (Dexter), die, im Rahmen ihrer Möglichkeiten, eine gute Leistung erbringen.
Bei dem Thema des Films wird das Rad natürlich nicht neu erfunden und man hat sich durchaus bei anderen Genre-Filmen bedient wie Starship Troopers, Aliens, Krieg der Welten, Cloverfield und Independence Day, aber trotzdem wurde gerade stilistisch etwas sehr Eigenständiges geschaffen und welcher Verwendung die Aliens die Menschen zuführen, ist durchaus originell.
Auch wenn Skyline heutzutage sicherlich als Low Budget-Produktion einzustufen ist, sind die Special Effects erstklassig, der Sound ist voluminös und die Musik einfach cool.
Gerade für ihre SFX sind die Strause-Brüder im Filmgeschäft gut bekannt. Mit Skyline haben sie, nach Alien vs. Predator 2, ihre zweite Regiearbeit abgeliefert.

Fazit:
Skyline ist ein spannender, kurzweiliger Science Fiction-Film, der sich zwar eines sattsam bekannten Themas bedient, aber durch gute Effekte, konsequente Story und originellem Ende zu überzeugen weiß.

Copyright © 2011 by Stefan Bellack

 

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