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Filmrezensionen Krimi & Thriller - The Dark Knight

The Dark Knight (DVD)
Regie: Christopher Nolan
Hauptdarsteller: Christian Bale, Michael Caine, Heath Ledger, Aaron Eckhart, Morgan Freeman
Erschienen bei: Warner Home Video
Produktionsort/- jahr: USA 2008
Veröffentlichungsdatum: 22.12.2008
Länge: 146 Minuten
Bildformat: 2.40:1
Ton/Sprache: Dolby Digital 5.1, Deutsch, Englisch
FSK: 16
ASIN: B001G73S2S

Das neue Abenteuer um den Flattermann hatte bereits vor seinem aktuellen Start in Deutschland für außerordentliche hohe Erwartungen gesorgt. Einerseits erhofften sich die Batman-Fans einiges vom neuen Streifen, andererseits sah man in den Augen der Kinobetreiber riesengroße Eurozeichen. Vermeldete doch Boxoffice Mojo Einnahmen von mehr als 473 Millionen Dollar in den amerikanischen Kinos.

In »The Dark Knight« wird Batman von seinem Widersacher Joker in die Defensive gedrängt. Joker macht einen Deal mit der Mafia, um Batman auszuschalten. Im Gegenzug schützt er die Gelder der Mafia vor dem Zugriff der Behörden. Der Joker tötet nacheinander Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens, bis Batman seine wahre Identität offenbart.

»The Dark Knight« bietet viel Action, zum Teil mit IMAX-Kameras gedreht und brillant in Szene gesetzt. Da Wayne Manor in »Batman Begins« ein Raub der Flammen wurde, wohnt Bruce Wayne in einem spartanisch eingerichteten Penthouse hoch über Gotham, von seinem treuen Diener Alfred umsorgt.
Alle Schauspieler - von Christian Bale bis Morgan Freemann – verleihen den Protagonisten Charakter und Ausdrucksstärke bis in die kleinste Nebenrolle.
Der Paukenschlag an sich ist jedoch Heath Ledger in seiner letzten Rolle. Ledgers Interpretation des Jokers ist nicht verspielt und albern, so wie ihn Jack Nicholson darstellte: Sein Joker ist vielschichtiger, kaputter und dunkler, aber auch trauriger – eine Verkörperung des Destruktiven und Irrationalen in der menschlichen Gesellschaft.
Selbst Batman werden die Grenzen seiner eigenen Prinzipien durch die Kraft des Bösen und Chaotischen aufgezeigt: »Entweder stirbt man als Held oder man lebt lange genug, um Bösewicht zu werden!«
In »The Dark Knight« sind Gut und Böse, Leben und Tod so nah, so eng miteinander verschlungen wie in keinem Batman-Film zuvor. Grandiose Actionszenen werden mit existenziellen Fragestellungen zu Recht und Moral, Wahrheit und Lüge, Chaos und Ordnung verknüpft, wie es dies schon lange nicht mehr in einem Blockbuster gab.

Fazit:
Batman wäre nichts ohne den Joker, und Joker wäre nichts ohne Batman. Sie hassen sich abgrundtief, sind aber aufeinander angewiesen. Ein ständiges Wechselspiel zwischen Gut und Böse, dessen Ende nicht abzusehen ist.
»The Dark Knight« wirkt auch nach den 146 Minuten weiter und regt zum Nachdenken an. Ein wirklich großes Popcom-Kino!

Bewertung:



© W. Brandt

 

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