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Stag NightRegie und Drehbuch: Peter A. Dowling Produktion: Christopher Eberts, Arnold Rifkin Darsteller: Kip Pardue, Vinessa Shaw, Scott Adkins USA/Bulgarien 2008 FSK: 18 Laufzeit: 84 Minuten »Verlasst bloß nicht den Zug!« lautet der Slogan zu dem Horrorfilm »Stag Night« des Regisseurs Peter A. Dowling. Doch genau das machen sechs junge Leute, als die U-Bahn außerplanmäßig an einem geschlossenen Bahnsteig hält. Eindeutig ein Fehler. Denn in den U-Bahn-Schächten unterhalb von New York haust eine Kannibalenhorde, die mächtig Hunger hat. Durch Zufall kreuzen sich ihre Wege. Was darauf folgt, ist eine einzige Hetzjagd entlang diverser U-Bahn-Gleise. Peter A. Dowling weiß, wie man den Zuschauer bei Laune hält. Mit »Stag Night« liefert er einen kurzweiligen Horrorfilm, der Spaß macht, da er aus den übrigen Massenprodukten etwas herausragt. Die Idee von Kannibalen in der U-Bahn ist natürlich nicht neu. Bereits Anfang der 70er Jahre drehte Gary Sherman den englischen Streifen »Death Line«, der den für die damalige Zeit typischen deutschen Verleihtitel »Tunnel der lebenden Leichen« aufegsetzt bekam. Aus dieser Perspektive wird deutlich, dass sich Dowling stark an Shermans Film orientiert. Manche Szene wird zitiert, das Aussehen der Kannibalen ist geradezu identisch (zusammen mit dem rasselnden Atem) und sogar das Cover von »Stag Night« nimmt das Motiv des Filmplakats von »Death Line« auf. Möglicherweise hatte Dowling tatsächlich ein Remake dieses Films vor. Als Horrorfan weiß man es jedenfalls zu schätzen, dass Dowling auf diese Motive zurückgreift. Copyright © 2010 by Max Pechmann |