SPIRIT TRAP
GB 2005
Regie: David Smith
mit Billie Piper, Luke Mably, Sam Troughton, Emma Catherwood, Alsou.
Farbe – 93 Minuten
Britische Geisterhaus-Filme haben ja Tradition. In der Vergangenheit gab es diverse Streifen dieser Art, die häufig auch gut ausgefallen sind. Diese Art Filme sind schwer zu machen, da man hier eigentlich grundsätzlich mit dem Unsichtbaren spielt. Daraus Spannung zu erzeugen, ist nur wenigen Regisseuren jemals gelungen. Wenn es gelingt, dann gehen die Filme sofort in die Rubrik >>Beste Horrorfilme aller Zeiten<<.
SPIRIT TRAP hat diese Ambitionen nicht. Er will von vornherein kein Klassiker werden. Die Story ist nicht dazu prädestiniert. Die Schauspieler (mal wieder alles Jugendliche) bringen nur Schablonencharaktere `rüber. Die Regie filmt das alles ohne große Ideen ab.
Fünf Studenten beziehen quasi als WG eine alte Villa. In der spukt es gehörig und die Jungs und Mädels sehen sich immer wieder neuen Phänomenen ausgesetzt. Als schließlich die Ankündigung kommt, dass einer von ihnen sterben muss, kommt es zu Konflikten zwischen den jungen Leuten.
Mir fällt nicht sehr viel zu diesem Ding ein. Der Film ist banal, uninspiriert und langweilig. Das fängt schon bei den Charakteren an, die kaum gezeichnet werden und von den Darstellern eben schablonenhaft gespielt werden. Immer wieder gibt es geisterhafte Erscheinungen, die manchmal nicht so recht ins Bild passen wollen. Spannung will gar nicht erst aufkommen. Der Regisseur hat seinem Kameramann vermutlich nicht einmal gesagt, was er filmen soll. So sind die Einstellungen lediglich einfache Bilder, die ohne Kreativität geschaffen wurden. Da ist von manch einem Amateurvideo mehr zu erwarten.
Finger weg – es sei denn, man möchte bei akuter Schlaflosigkeit auf eine Pille verzichten.
© Norbert Aichele |