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Filmrezensionen Horror - Sorority Row - Schön bis in den Tod

Sorority Row - Schön bis in den Tod
Originaltitel: Sorority Row
Regie: Stewart Hendler
Drehbuch: Josh Stolberg, Pete Goldfinger
Produktion: Darrin Holenden, Mike Karz
Darsteller: Briana Ewigan, Leah Pipes, Rumer Willis, Jamie Chung, Audrina Patridge, Julian Morris, Carrie Fisher
USA 2009
Laufzeit: 92 Minuten
FSK: 18

Die Neuverfilmung von Slasher-Filmen der 80er Jahre geht weiter. Diesmal trifft es »Seven Sisters«, dessen Remake den Titel »Sorority Row« trägt. Ort der Handlung ist das Gebäude einer Studentinnenverbindung namens Theta Pi. Statt sich auf das Studium zu konzentrieren, feiern die Bewohnerinnen wilde Partys. Bei einer dieser Feiern denken sich die Freundinnen Jessica, Clarissa, Ellie, Claire, Megan und Chugs einen Streich aus. Sie wollen es Megans Freund Andy heimzahlen, der sich mit anderen Mädchen vergnügt. Doch der Streich geht nach hinten los, als es dabei zu einem Mord kommt. In Panik versuchen die Freundinnen, den Mord zu vertuschen. Dies geht eine Zeit lang gut. Doch dann erhält jede von ihnen eine mysteriöse Handybotschaft, die auf den Mord hinweist. Die Mitteilung scheint von einem Psychopathen zu stammen. Denn kurz darauf treibt ein Serienmörder in dem Heim sein Unwesen.

Im Gegensatz zu manch anderem Remake ist »Sorority Row« recht gut ausgefallen. Der Film ist sicherlich kein Meisterwerk und will auch nicht in die Kategorie originell eingestuft werden. Doch Regisseur Stewart Hendel hat dies auch nicht angestrebt. Er orientiert sich daher, wie aus angeblich super Freundinnen in Sekundenschnelle zankende Zicken werden. Durch die Bedrohung ist auf einmal jeder sich selbst am nächsten. Der Streit und der Konflikt, der dadurch entfacht wird, ist gut dargestellt. Ein kleines Manko ist hierbei, dass die Diskussion nach dem schief gegangenen Streich etwas zu lang ausfällt. Danach aber drückt Hendel aufs Gaspedal, sodass der Film gehörig an Schwung gewinnt. In gewohnter Folge kommt es zu weiteren Morden, was natürlich mit viel Ironie und schwarzem Humor gewürzt ist. Der Film wird somit nicht langweilig, sondern bietet eine durchaus gelungene Unterhaltung.
Eine witzige Idee des Regisseurs war, Ex-Prinzessin Carrie Fisher zu engangieren. Sie präliert als derbe Hausverwalterin und weiß sich, mit Schrotflinte gegen den Mörder zu helfen.
Insgesamt also ein netter Horrorspaß, der die Merkmale der 80er und späten 90er miteinander verbindet.

Copyright © 2010 by Max Pechmann

 

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