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DetourRegie, Drehbuch: Severin Eskeland Produktion: Bjorn Eivind Aarskorg Darsteller: Marte Germaine Christensen, Sondre Krogtoft Larsen, Jens Hulten, Malin King, Jappe Beck Laursen Norwegen 2009 Laufzeit: 74 Minuten Wer nachts durch Norwegens Wälder schleicht, muss sich nicht wundern, wenn er irgendwelchen Psychopathen begegnet. So ergeht es jedenfalls Lina und Martin, die sich auf dem Weg zu einer Party befinden – mit jeder Menge Alkohol im Kofferraum. In der Hoffnung keinem Polizisten zu begegnen, nehmen sie eine Art Schleichweg, der mitten durch den tiefen Wald führt. Unerwartet kommen sie an eine Straßensperre und geraten natürlich an einen Polizisten. Dieser achtet jedoch nicht auf ihren Kofferraum, sondern zeigt ihnen einen kleinen Umweg. Dort überfahren sie beinahe eine panische Anhalterin. Zudem ist ihnen immer wieder der Polizist auf den Fersen. Die Situation wird noch bizarrer, als Martin und Lina feststellen, dass im ganzen Wald Kameras aufgestellt sind. Einmal mehr haben wir hier einen äußerst unterhaltsamen Horrorfilm aus Skandinavien vor uns. Die Schauspieler sind erstklassig. Die Handlung ist zwar zum großen Teil vorhersehbar, aber mit netten bzw. fiesen Gags und Schockmomenten ausgestattet. Regisseur und Drehbuchautor Severin Eskeland drückt dabei alles, nur nicht die Handbremse. Der Film flitzt nur so dahin, kennt keine Langeweile und auch keine überflüssigen Momente. Natürlich bleiben auch die üblichen Horroraspekte nicht aus, wie etwa die verlassene Tankstelle, das einsam gelegene Haus und nicht zuletzt der tiefe Wald. Dem Pärchen wird dabei ziemlich übel mitgespielt. Nicht nur, dass sie zwielichtige Personen umgeben. Zusätzlich werden sie auch noch in Dinge verwickelt, mit denen sie sich eigentlich gar nicht abgeben wollen. Copyright © 2011 by Max Pechmann |