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I TRE VOLTI DEL TERROREItalien 2004 Regie: Sergio Stivaletti – mit John Phillip Law, Riccardo Servetti Longhi, Elisabetta Rocchetti, Ambre Even, Andrea Bruschi, Roberta Terregna.
Geboten wird eine Anthologie von drei Kurzfilmen, versehen mit einer Rahmenhandlung, in der ein paar Zugreisende an einen geheimnisvollen Mann geraten, der ihnen ihr Schicksal zeigt. Die Geschichten sind nicht wirklich originell, das Ende an sich auch nicht. Aber darum geht es hier auch gar nicht. Fraglos könnte man den Film aufgrund dieser Schwächen platt machen. Fakt ist jedoch, das auch viele der alten Filme schwach in Sachen Stories sind; trotzdem lieben wir sie. Das liegt zum einen an der meist morbiden Atmosphäre, die sie ausstrahlen, zum anderen an den kruden blutigen Effekten, und auch an den meist eher mimisch schwachen, aber ungeheuer charismatischen Schauspielern. Dieser Film wiederholt all das und ist somit etwas für Freaks, die mit den alten Streifen eines Lucio Fulci oder auch Dario Argento groß geworden sind. Freilich erreicht er nicht deren Klasse, aber er gibt einem das Gefühl, dass da noch etwas geht, dass die Macher von Einst noch nicht alle tot sind. Derzeit gibt es den Film bei uns noch nicht. Vermutlich wird er, wenn er denn kommen sollte, auch nur bei einem speziellen Label erscheinen, deren Veröffentlichungen man meist nur über Mail Order oder auf Börsen bekommen kann. In jedem Fall sollten Fans des klassischen italienischen Horrorfilms ein Auge drauf haben.
© Norbert Aichele |