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Waterloo Italien/ Russland 1970 Regie: Sergei Bondarchuk
Nach gescheitertem Russlandfeldzug dankt Napoleon Bonarparte zum ersten Mal am 11. April 1814 in Fontainebleau ab und wird auf die Mittelmeerinsel Elba verbannt. Dort landet er am 4. Mai 1814. Als Herrscher über die damals 10.000 Einwohner behielt er seinen Kaisertitel. Ermutigt von Meldungen über die wachsende Unzufriedenheit des französischen Volkes mit der Herrschaft Ludwigs XVIII. kehrte Napoleon am 1. März 1815 von seinem Exil auf der Insel Elba nach Frankreich zurück. Die Armeen, die ihn aufhalten sollten, empfingen ihn als ihren Führer. Er erreichte Paris und regierte weitere 136 Tage. Diese Zeit wird auch als die „Herrschaft der Hundert Tage“ bezeichnet. Österreich, Russland, England und Preußen hatten sich daraufhin auf dem Wiener Kongress zum militärischen Eingreifen entschieden. Am 25. März erneuerten sie ihre große Allianz von 1814 und verpflichteten sich, eine Armee von insgesamt 700. 000 Mann aufzustellen. Napoleon wusste, dass er einem solchen Heer nichts Gleichwertiges entgegenzustellen hatte und entschied sich für einen Präventivschlag, solange die Armeen der Österreicher und Russen sich noch nicht mit den englischen und preußischen Truppen vereinigt hatten. Zu diesem Zweck baute er bis Mitte Juni ein neues, schlagkräftiges Heer auf und verließ am 12. Juni Paris, um das Kommando über die rund 128.000 Mann starke „Armée du Nord“ zu übernehmen. Am 15. Juni überschritt die französische Armee die Grenze zu Belgien und stand zwischen den Verbündeten. Am 16. Juni schlug er die Verbündeten in der Schlacht bei Quatre-Bras und der Schlacht bei Ligny. Am 18. Juni 1815 griff Napoléon die Briten unter dem Herzog von Wellington nahe dem belgischen Ort Waterloo an. Als die preußischen Truppen unter Marschall Blücher den Briten zu Hilfe kommen, ist die Schlacht verloren. “Waterloo“ ist zu einem festen Bestandteil meiner DVD-Sammlung geworden. Ich weiß gar nicht mehr genau, wie oft ich diesen Streifen bisher gesehen habe. © Copolymer |