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Filmrezensionen Fantasy

KAENA – THE PROPHECY

Kanada/Frankreich 2003

Regie: Chris Delaporte – Computertrickfilm.
Farbe – 87 Minuten.

KAENA – THE PROPHECYIrgendwo in den Weiten des Universums existiert der Planet Axis, entstanden durch eine Raumschiffexplosion. In Jahrhunderten hat sich eine einfache Kultur gebildet. Die menschlichen Wesen dort verehren über einen Hohepriester Seleniten als Götter, die ganz bewusst diese Menschen dumm halten, weil sie von ihnen leben, indem sie ihnen die Ernte nehmen. Das junge Mädchen Kaena glaubt nicht mehr an das, was der Hohepriester sagt, der im Grunde ein willenloser Handlanger ist. Sie flieht und taucht ab in die verbotene Unterwelt, in der sie auf den letzten Überlebenden der Raumschiffkatastrophe trifft. Der will endlich nach Hause, hat alles dafür vorbereitet. Sein Rückflug hätte jedoch das Ende von Axis zur Folge. Kaena gerät in einen Zwiespalt der Gefühle.

Lang hat es gedauert, bis der Film uns erreichte. Vermutlich liegt es an der Tatsache, dass er technisch nicht ganz mit den führenden Streifen von Pixar etc. aus den USA konkurrieren kann. Zudem setzt er weit weniger auf Komik (wenngleich diese durchaus vorhanden ist). Die Story gleicht im Grunde einem klassischen Fantasymärchen, Kaena wird am Ende sogar zur Auserwählten, die ihr Volk in die Zukunft führt. Technisch, wie gesagt, hat der Film seine Schwächen, aber er entwickelt sich mit der Zeit zu einem Rausch an Bildern, die faszinierend und fesselnd sind. Schaut man sich den Streifen in seiner englischen Originalfassung an, kommt man überdies in den Genuss der letzten Arbeit von Richard Harris, der den Überlebenden spricht. Die Rolle der Kaena spricht ganz nebenbei Kirsten Dunst.

Empfehlenswert. KAENA – THE PROPHECY ist schlicht gesagt ein schöner Trickfilm.

© Norbert Aichele

 

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