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Rezension - Jack Slaughter - Folge 4

Lars Peter Lueg
Jack Slaughter - Folge 4
Virus in Jacksonville

Horror, Hörspiel
Folgenreich (Universal Music Family Entertainment), Berlin, Februar 2009
Audio-CD, 14 Tracks, ca. 64 Minuten
Preis: 6,49 €
ISBN: 9783829121903

In dieser Folge dreht sich alles um den Ort, in dem wahrscheinlich sehr viele Leute als Allererstes nach Dämonen und Zombies suchen würden: dem Finanzamt. Mr. Strangler ist neu in Jacksonville und überzieht das sonnenverwöhnte kalifornische Städtchen mit einer Flut von Steuerprüfungen. So erwischt es auch Jack, der es mit seiner Steuererklärung in den letzten Jahren nicht ganz so genau genommen hat. Aus Angst, im Gefängnis zu landen, greift er zu einer List: Dr. Kim Novak besorgt ihm einen Grippevirus, der ihn so bei seinem Termin mit Mr. Strangler aus der Bahn werfen soll, dass der Finanzbeamte ihm mehr Zeit für die Korrektur seiner Unterlagen geben muss. Leider wird Jack nicht krank. Mr. Strangler wird krank. Und er stirbt an der Grippe, die auf dem Weg zu ihm mutiert ist. Schnell wird ganz Jacksonville von einer Grippeepedemie heimgesucht, die ihresgleichen sucht. Und dann ist da noch Professor Doom, der einer Zwangsversteigerung entgegenwirken will, die seinem Laboratorium gefährlich werden möchte. Natürlich hat Mr. Strangler diese Zwangsversteigerung veranlasst und wird postwendend und unbesehen von Professor Doom dafür zur ewigen Schlaflosigkeit verdammt. Den Toten derart zu verfluchen, zieht allerdings ungeahnte Konsequenzen nach sich ...

Die Finanzbehörde beziehungsweise ihr Angestellter Mr. Strangler gibt in dieser Folge den Hauptkontrahenten, was den eigentlich im Zentrum stehenden Parteien eine kleine Verschnaufpause verschafft. Fast könnte man denken, der gemeinsame Feind würde beide zu einem Zusammenschluss zwingen, aber geschickt stellen es die Macher um Lars Peter Lueg so an, dass sich Doom und die Dämonenjäger erst gar nicht über den Weg laufen – nun ja, bis ganz zum Schluss vielleicht. Eine angenehme Abwechslung ist dies in jedem Fall. Die Serie empfiehlt sich wieder einmal selbst mit Ideenreichtum, Witz und ironischer Lässigkeit, sodass man hier bedenkenlos eine Empfehlung aussprechen kann.

Copyright © 2010 by Rebecca Hagelmoser

 

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