Sie sind hier: Startseite - Background - Rezensionen - Sonstige Hörspiel- und Hörbuch-Rezensionen - Jack Slaughter - Folge 3


Rezension - Jack Slaughter - Folge 3

Lars Peter Lueg
Jack Slaughter - Folge 3
Das Tor zur Hölle

Horror, Hörspiel
Folgenreich (Universal Music Family Entertainment), Berlin, Februar 2009
Audio-CD, 13 Tracks, ca. 66 Minuten
Preis: 6,49 €
ISBN: 9783829121897

Man hätte es sich denken können: Der gut gemeinte Hinweis von Jacks toter Oma Abigail, sich vom Tor der Hölle fernzuhalten, funktioniert besser als ein Starkstrommagnet. Neugiereig recherchiert Jack zusammen mit Tony und Kim, was es mit dem Tor auf sich hat. Und tatsächlich finden sie das Tor zur Hölle: Es befindet sich in Jacksonville, versteckt unter einem Wandgemälde. Inmitten eines homöopathischen Geburtshauses. Die Homöopathin White Silk entpuppt sich dabei als nicht ganz so sanft im Umgang mit Kräutern, wie es auf den ersten Blick scheint. Und man kann natürlich auch sicher sein, dasss Professor Doom von dem Tor zu Hölle auch Wind bekommt und sich ganz brennend für das interessiert, was hinter dem Tor zu finden ist: HASS, das »Handbuch der schwarzen Seelen«, mit dessen Hilfe er große Macht zu erreichen gedenkt. Unbekümmert öffnet Jack natürlich die Höllenpforte mit Ponytails Hilfe, eine Einladung an Doom, wie man sie nicht deutlicher aussprechen kann ...

Eine Folge, die nicht enttäuscht und die Sachverhalte noch etwas weiter vorantreibt. Aufrüsten! heisst das. Professor Doom gelangt in den Besitz von HASS, mit dem er seine Macht voll ausspielen kann und die lässigen Dämonenjäger bekommen neben weiterer Ausrüstung sogar noch Helfer, die in späteren Folgen vielleicht noch einen wichtigeren Part übernehmen könnten, wie zum Beispiel die mit Globuli um sich werfende Homöopathin White Silk. Dass Homöopathie, die versucht mit kleinsten Dosen Wirkung zu erzeugen, hier als schlagkräftige Waffe gegen den Erzfeind Doom eingesetzt wird, ist eine Idee, die hoffentlich noch in weiteren Folgen in Einsatz findet. Strategisch müssen die Helden noch merklich aufholen - oder lernen, auf Bikinimodels mit Doktortitel zu hören. Noch funktioniert die Einsatztruppe eher chaotisch, was jedoch für den meisten Spaß sorgt. Die Stimmung des Hörspiels bleibt locker und lässig, mit nicht immer intelligentem, aber immer gut funktionierendem Witz und hörbar gut gelaunten Sprechern. Die Story ist abwechslungsreich und voller Tempo, die Musik dazu passend - das garantiert eine gute Stunde launigen Hochgenuss auf die Ohren!

Copyright © 2010 by Rebecca Hagelmoser

 

© by 2010
nach oben Zurück Optimiert für 1024x768 Pixel
im IE & Mozilla Firefox