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Lars Peter LuegJack Slaughter - Folge 2 Professor Dooms Erwachen Horror, Hörspiel Jack Slaughter, der bisher das Leben eher im gemäßigten Gang angegangen ist und außer einem mäßigen Job in der Mall und einem Highschool-Abschluss nicht wirklich viel vorzuweisen hat, ist in der Tat etwas Besonderes. Nicht, dass er mit jungen 25 Jahren und einem recht guten Aussehen das Ei des Kolumbus entdeckt hätte, nein. In der ersten Folge der Hörspielserie hat er herausgefunden, dass er eine uralte Familientradition fortführen soll: als Tochter des Lichts das Böse zu bekämpfen. Gemeinsam mit seinem Kumpel Tony, dem Langzeitstudenten, hat er bereits eine erste Konfrontation mit einem Höllenhund gerade so gemeistert. Doch das war nur die Fingerübung zum Warm werden. Professor Mangrove von der Universität in Jacksonville wurde vom Teufel höchstpersönlich in einen Dämon verwandelt und richtet sich nun sein neues Labor ein. Den Frust und die Trauer um seinen Bruder, seinen verlorenen Job, überhaupt die frustrierende Existenz als Mensch möchte »Professor Doom« nun gerne an Jacksonville auslassen. Doch die beiden Freizeitdämonenjäger haben mit seiner ehemaligen Assistentin, Dr. Kim Novak, eine wertvolle Hilfe - und außerdem am abwechslungsreichen Dämonenjägerdasein mächtig Geschmack gefunden ... Eine Sitcom im Horror-Genre mag nicht für jeden das Richtige sein - Freunde des schrägen Humors können jedoch gefallen an einer Horror-Serie finden, die sich und das Genre nicht unbedingt allzu ernst nimmt. Was nicht heißt, dass die Qualität nicht stimmt, ganz im Gegenteil. Die Sprecher sind hervorragend, die Musik ebenso. Stellenweise wirken die Stimmen etwas übertrieben, was dem Tenor des Hörspiels jedoch durchaus entgegenkommt: Die Charaktere sind alle überzeichnet, wie es in einer Sitcom üblich ist, und latent bis eindeutig durchgeknallt. Die beiden Loser Jack und Tony, die nicht zu den »Coolen« ihrer Generation gehören stellen sich bei der Kommunikation mit Fremden, vor allem Frauen, mitunter recht linkisch an, manche ihrer Witze sind etwas gestellt und eher von der Sorte, die einem Fragezeichen auf die Stirn schreiben. Das ist allerdings recht authentisch, die beiden üben ihre ungewohnte Rolle als Helden noch und verfallen gerne ins Posen. Die Serie legt die Charakterentwicklung stringent an und vermischt Highschool-Komödie und Horror-Elemente auf sehr amüsante Art und Weise. Die zweite Folge setzt die begonnen Konflikte und das Etablieren der Kontrahenten gekonnt fort. © Rebecca Hagelmoser |