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Rezension - Jack Slaughter - Folge 1

Lars Peter Lueg
Jack Slaughter - Folge 1
Tochter des Lichts

Horror, Hörspiel
Folgenreich (Universal Music Family Entertainment), Berlin, Oktober 2008
Audio-CD, 13 Tracks, ca. 66 Minuten
Preis: 6,49 €
ISBN: 9783829121897

»Im Verborgenen tobt seit Jahrtausenden ein blutiger Krieg zwischen Gut und Böse. Die Menschheit allein ist zu schwach, die entseelte Dunkelheit zu besiegen. Doch in Zeiten größter Verzweiflung wird eine Kämpferin geboren, die sich tapfer den Dämonen und Mächten der Finsternis entgegen stellt. Jede Kriegerin ist die Tochter des Lichts, die mit ihrer Kraft gegen die erbarmungslosen Bestien der Hölle antreten muss. Sie nimmt sich selbst nicht ganz so ernst, aber ihre Feinde sollten dies besser tun. Begleiten wir die Tochter des Lichts auf seinem Weg. Ihr Name ist ... JACK SLAUGHTER«

Bei dieser Einführung merkt man sofort, worum es hier geht: Dies ist keine typische Dämonenjägerserie. Zur Verwunderung der toten Großmutter Abigail hat sich in der vererbten Tradition der Tochter des Lichts wohl ein Y-Chromosom eingeschlichen. Was sie nicht davon abhält, als Leiterin ihres Enkels auch Schminktipps zum Besten zu geben und diese Tatsache konsequent zu ignorieren. Doch bleibt die Verwirrung um das Geschlecht der »Heldin« nicht die einzige humorvolle Einlage der Serie. Der Genremix aus Horrorserie und amerikanischer Teenie-Komödie funktioniert, denn die Charaktere sind liebevoll gezeichnet und es mangelt nicht an Ideenreichtum.
Die erste Folge startet mit einer ausführlichen Charakterexposition. So lernen wir, wie aus Professor Mangrove der gefürchtete Dämon Prof. Doom wird und wie Basil Creeper endlich sein Speichel leckender Assistent werden darf. Wie Jack sein Schicksal findet und welche Rolle die Parapsychologin Dr. Kim Novak dabei spielt, die nebenher als Bikinimodel arbeitet. Der fleischgewordenen Männertraum mit mehreren Universitätsabschlüssen gesellt sich zu Jack und seinem Freund Tony, um die Jagd auf Dämonen in der Tradition von Jacks Familie weiterzuführen. Der Ring ist eröffnet, die Party beginnt. Und dies mit größtmöglichem Witz, Slapstick und Ironie, die jeden Anflug von Übellaunigkeit sofort beseitigt. Ein dickes Dankeschön an die Macher um Lars Peter Lueg, die in dieser Serie mit sehr guten und bekannten Sprechern und passender Musik aufwarten und so den Spaß mit Qualität adeln.

Bewertung:



© Rebecca Hagelmoser

 

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