Will Elliot
Hölle
Sprecher: Oliver Rohrbeck
Horror-Thriller, Hörbuch
Gekürzte Fassung
Produktion:Lauscherlounge
6 Audio-CDs, 7:57 Stunden
Preis: 14,95 €
ISBN: 9783785733226
www.lauscherlounge.de
Der Job bietet keine gute Perspektive für die Zukunft, die Angebetete hat weder Ahnung von den aufrichtigen Gefühlen die ihr entgegengebracht werden, noch davon, dass sie der einzige Grund für die respektable Ausstattung des WG-Zimmers ist. Jamie führt kein Leben auf der Überholspur, hat sich aber mit den Gegebenheiten gut arrangiert und führt sein Leben ordentlich und nicht zu sorgenfrei. Bis er eines Tages auf dem Weg nach Hause beinahe einen Clown überfährt. Der Clown verliert ein Beutelchen, indem Jamie Drogen vermutet und welches er behält, in der WG besteht ja Bedarf. Ein Fehler, wie sich herausstellt. Denn der Clown kommt wieder – und er bringt seine Freunde mit. Jamie und seine Freunde erfahren schnell am eigenen Leib, dass die Späße dieser Clowns nichts mit harmloser Zirkusposse gemein haben: Das Haus Jamies ist drei Tage später halb niedergebrannt, und er sowie sein Freund Steve finden sich von den Clowns entführt in eine Zwischendimension, die aus einem einzigen Zirkus zu bestehen scheint. Jamie wird von den Clowns zwangsrekrutiert und macht Bekanntschaft mit seiner dunklen und gewalttätigen Seite, dem Clown JJ, der immer zum Vorschein kommt, sobald er die Clownsschminke anlegt. Bald findet sich Jamie inmitten von Fehden zwischen den mordlustigen Bewohnern des Zirkus wieder. Eine Flucht erweist sich als fast unmöglich, zumal JJ, Jamies alter Ego, ziemlichen Gefallen an dem Schreckenszirkus findet. Kann Jamie sich einer geheimen Untergrundsbewegung im Zirkus anschließen, ohne befürchten zu müssen, dass JJ seine Mitstreiter verrät und sie alle dem Tod weiht?
Das Berliner Label »Lauscherlounge« kann mit Oliver Rohbeck als Sprecher kaum etwas falsch machen: Virtuos wechselt »Justus Jonas« zwischen Stimmungen und Charakteren, sodass kaum auffällt, dass hier eigentlich nur eine Person spricht. Die Romanvorlage (Bewertung siehe Romanrezension) wurde nur stellenweise sinnvoll gekürzt, so dass an Vergnügen nichts verloren geht.
© Rebecca Hagelmoser
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