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Mike Mignola, Robert SchlunzeHellboy - Folge 2 Saat der Zerstörung - Teil 2 Hörspiel, Comic, Fantasy Liz Sherman befindet sich in der Gewalt des schwarzen Magiers, und auch Hellboy befindet sich in einer prekären Situation. Der Magier beschwört eine abgrundtief böse Kreatur herauf, die das Ende der Menschheit einläuten soll. Der Magier berichtet Hellboy, dass er es war, der den Jungen aus der Hölle einst herbeirief und die Kräfte, die in seiner steinernen Hand schlummern für das Gelingen des Rituals obligat ist. Abe Sapien trifft währenddessen im See unter dem Haus auf eine Entität, die noch eine offene Rechnung mit dem Magier hat. Gelingt es Hellboy und seinen Freunden die drohende Apokalypse abzuwenden? Nach dem gelungenen Intro, das von Tilo Schmitz genial in Szene gesetzt wurde, geht es gleich mit der eigentlichen Story weiter. Die Geschehnisse aus dem ersten Teil werden nach und nach im Kontext erklärt, sodass der Hörer kein langatmiges »Was bisher geschah« über sich ergehen lassen muss. Doch leider büßt die Fortsetzung von »Saat der Zerstörung« einiges von seiner Atmosphäre ein. Szenen lautstarker Action wechseln sich ab mit langen Monologen des Magiers Rasputin, der Hellboy seine Lebensgeschichte und seine Beweggründe darlegt. Die gelangweilten Kommentare des Helden sprechen dem Hörer dabei aus der Seele und lockern die Handlung gekonnt auf. Das Hörspiel lebt vor allem durch seine eigenwillige Inszenierung und die großartige Leistung der Schauspieler. Hier tun sich wieder mal Michael Prelle und Tilo Schmitz hervor. Ersterer ist auch dafür verantwortlich, dass Rasputins Rede, trotz ihrer Länge, zu fesseln vermag. Bombastische Effekte und eine stimmungsvolle, von Günter Merlau komponierte Musik, runden das Hörerlebnis wunderbar ab. Das Team von LAUSCH zeigt, wie Comics auch als Hörspiel funktionieren und die bunten Bilder plastisch vor den Augen des Hörers entstehen können. Die Titelillustration zeigt Hellboy in den Fängen der Kreatur Ogdru-Jahad. Der Comic-Stil dokumentiert auch äußerlich, dass sich die Hörspiele in erster Linie an den Print-Vorlagen orientieren und erst in zweiter Instanz mit den Filmen zu tun haben. Fazit:
© Florian Hilleberg |