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Rezension - Flash Gordon - Folge 2

H. G. Francis
Flash Gordon - Folge 2
Mings Rückkehr

Sience-Fiction, Hörspiel
Eine Studio EUROPA-Produktion
Regie: Heikedine Körting
Titellied: B. May
Musik und Effekte: Bert Brac / Betty George
Künstlerische Gesamtleitung: Dr. Beurmann

Ist der grausame Imperator Ming wirklich tot?
Und welche Bedeutung hat der magische Ring, mit dem er sich selbst zerstrahlt hat?
Als Flash Gordon am wenigsten damit rechnet, erfährt er die Wahrheit! Imperator Ming taucht plötzlich wieder auf, und der Kampf um den kaiserlichen Palast beginnt!
Kann es wirklich nur mit einer Niederlage Flash Gordons enden?

 

Sprecher:

Erzähler: Horst Frank Sonja: Marion Martinzen Prinz Barin: Wolfgang Draeger
Flash Gordon: Lutz Mackensy Messager: Christian Rode Aura: Brigitte Kollecker
Dale: Heidi Schaffrath Gelem: Günther Flesh Lin-Chu: Claudio Berger
Dr. Zarkov: Gottfried Kramer Magier: J-F. Steffen  
Graf Bulok: Karl Heinz Gerdesmann Ming: Jürgen Thormann  

Story:

Die Geschichte hört da auf, wo die erste Folge geendet hat. Der Ring ist verschwunden und wird nun von zwei ergebenen Dienern des Ming zu einem Magier gebracht, damit dieser den Imperator aus seinem Gefängnis befreien kann- welches im Ring selbst liegt. Nachdem Ming befreit worden ist, tötet er Gelem, um seine Macht zu demonstrieren und jeden daran zu erinnern, dass er sich vor diesem zu verbeugen hat, wenn er ihn sieht.
Nach dieser Eröffnungsszene wechselt die Geschichte in den Palast über, wo Flash Gordon, Dale und Zarkov ihren Abschied vornehmen. Aura und Prinz Barin- der nun Herrscher von Mungo ist- versuchen noch, die neu gefundenen Freunde davon zu überzeugen, auf Mungo zu bleiben.
Diese lehnen dankend ab.
Als dann aber plötzlich das Raumschiff explodiert, mit dem die drei Freunde zur Erde zurückfliegen wollen, bleibt Flash, Dale und Zarkov nichts anderes übrig, als doch auf Mungo zu bleiben.
Wie der Zufall es will, erfährt die junge Sonja über das Visocom, dass zwei Soldaten Ming zurückholen wollen, um diesen auf den Thron zu setzten. Zarkov möchte den Apparat sehen, an dem Sonja das Gespräch verfolgt hat, und wundert sich schließlich darüber, dass der Kanal offen war, obwohl die beiden Soldaten heimlich miteinander sprachen.
Dann eskaliert die Szenerie auf einmal, als die geheimen Truppen des Ming den Palast angreifen und anfangen diesen zurückzuerobern.
Flash und seine Freunde haben keine Chance gegen Ming und seine Soldaten. Sie müssen fliehen und mit ansehen, wie Ming den Palast an sich nimmt.
Sonja, die sich darüber freut, dass Ming wieder da ist, versucht sich bei ihm einzuschmeicheln, da sie ihm sagt, dass sie es gewesen war, die den Ring an sich nahm und dem Imperator dadurch die Rückkehr ermöglichte. Dieser ist alles andere als erfreut darüber, dass Sonja den Ring an sich genommen hatte; und lässt sie deswegen in den Kerker werfen und ordnet ihre Hinrichtung an.
Dass dieses aber nur eine List ist, um den aus dem Palast geflohenen Flash Gordon zurückzuholen, weiß Sonja nicht.
Als Flash Gordon von der Hinrichtung hört, eilt er wirklich in den Palast zurück, unterstützt von Graf Bulok, der Uniformen der Palastwache bei sich hat und diese Flash reicht. Dale soll seine Sklavin sein, da Sklaven sich im Palast frei bewegen können.
Aber Flash wird von den Wachen sofort als dieser erkannt und muss wieder fliehen. Sie hängen die Wachen ab und klauen in der Nacht den Ring von Ming, den er an seinem Finger trägt.
Nachdem Bulok den Ring besitzt, entfaltet dieser seine Kraft und der Graf fängt an aus sich heraus zu leuchten und droht zu verglühen.
Erst als Flash ihn gegen die Palastwand wirft und mit einem erbeuteten Laserstrahler den Ring beschießt, explodiert dieser und befreit aus einem Zufall heraus auch noch Sonja, die ihr Gefängnis hinter dieser Mauer des Palastes hatte.
Am Ende der Geschichte weißt Flash darauf hin, dass sie aus dem Untergrund gegen Ming kämpfen müssen, wenn sie ihn besiegen wollen.

Musik Effekte:

Erneut überzeugt die allgemeine Hintergrundskulisse. Man wird ebenso wenig überrascht wie enttäuscht. Alles sehr solide und mit tollen Mischungen an Geräuschen und Musiken untermalt.
Es sind die typischen Europa Klänge zu hören und auch diese gehen schnell ins Ohr und vermitteln das Leben auf Mungo.
Wie immer, ein dickes Plus.

Fazit:

Durch den sehr dürftigen Anfang der Geschichte hat man zu erst ein befremdendes Gefühl und an meint, nur schwer ins Geschehen hinein zu kommen. Als dann auch noch durch einen albernen Grund Gelem stirbt, meint man, eine drittklassige Kassette vor sich zu haben, die man am liebsten sofort wieder ausschalten möchte.
Dann aber nimmt die Kassette fahrt auf und man ist sogar überrascht, dass Flash Gordon den Angriff auf den Palast nicht zurückschlägt, sondern die Flucht ergreifen muss.
Ebenso überrascht dann die Schläue Mings, dass er Sonja in den Kerker werfen lässt, um Flash erneut in den Palast zu locken. Dass er durch diese Aktion seinen Ring verliert, konnte er nun wirklich nicht ahnen.
Etwas albern erscheint diese Szene aber schon, als Flash dem schlafenden Ming den Ring abnimmt und dabei nicht aufwacht.
So hat diese Kassette ihre Höhen und Tiefen und erreicht dadurch leider nur ein Mittelmaß, welches in dieser Hörspielreihe nur selten zu finden ist.

© Thomas Tippner

 

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