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Norbert Jaques, Susa GülzowDr. Mabuse-Filmhörspiele, Nr. 3 Die unsichtbaren Krallen des Dr. Mabuse Thriller, Filmhörspiel Eichborn-LIDO, Nocturna Audio, Neu-Eichenberg, September 2005 Audio-CD, 7 Tracks, 66 Minuten CD im Pappschuber mit Jewel-Case und Booklet (12 Seiten) Titelfoto/Titelgestaltung: Karl-May-Archiv, Göttingen Innenillustrationen (Fotos): Karl-May-Archiv, Göttingen, Artur-Brauner-Archiv, Frankfurt am Main Preis: 16,95 € ISBN: 9783821853970 www.nocturna-audio.de www.eichborn.com Dies ist das dritte und vorerst letzte Hörbuch der DR. MABUSE-Filmhörspiele, die Nocturna Audio produziert und im Eichborn-Verlag erschienen sind. Ein Kriminalbeamter, der eine Theateraufführung eines neuen Stückes mit der Tänzerin Liane Martin besucht hat, wird nach der Inszenierung grausam ermordet. FBI-Agent Joe Como wird erneut um Amtshilfe gebeten. Der findet schnell eine Spur zu Dr. Erasmus, der ein Verfahren entwickelt hat, Menschen und Gegenstände unsichtbar zu machen. Auch das verbrecherische Genie Dr. Mabuse interessiert sich für diese Erfindung und entführt die Tänzerin Liane Martin, in die sich Frauenheld Como natürlich fix verliebt hat. Mithilfe der hypnotisierten Liane hofft Mabuse sich endlich des anhänglichen FBI-Agenten entledigen zu können … Was an dem Film, respektive dem Hörspiel, zuerst auffällt, ist die Abwesenheit von Gert Fröbe, der später noch einmal in dem Film »Das Testament des Dr. Mabuse« die Rolle von Kommissar Lohmann übernahm. Dafür ist Lex Barker als Joe Como erneut mit von der Partie und darf an der Seite von Karin Dor spielen, mit der er bereits erfolgreich in zahlreichen Karl May-Filmen zusammenarbeitete. Während in der letzten Folge noch Horst Niendorf den amerikanischen Schauspieler synchronisierte, ist in dieser Fassung Gert Günther Hoffmann zu hören, dessen Stimmen man am ehesten mit Lex Barker in Verbindung bringt. Wem Hoffmanns Stimme darüber hinaus bekannt vorkommt, wird sich vielleicht an unzählige Filme mit Sean Connery erinnern, oder auch an die Serie »Raumschiff Enterprise«, in welcher er Captain Kirk seine Stimme lieh. Ein großes Lob gebührt wieder der exorbitanten Aufmachung. Das Jewel-Case steckt in einem kunstvollen Pappschuber, der ganz im Retro-Look daher kommt und das Original-Filmplakat zeigt, welches aus der Stiftung Deutsche Kinemathek stammt. Das 12-seitige Booklet enthält nicht nur die Fortsetzung des Artikels über Norbert Jacques und dessen Figur Dr. Mabuse, sondern auch umfangreiches Bildmaterial aus dem Film. Fazit:
© Florian Hilleberg |