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Norbert Jaques, Susa GülzowDr. Mabuse-Filmhörspiele, Nr. 1 Die 1000 Augen des Dr. Mabuse Thriller, Filmhörspiel Kommissar Kras erhält von dem blinden Seher einen Hinweis auf einen Mord, der bald geschehen würde. Tatsächlich stirbt kurz darauf der Fernsehreporter Peter Barter. Die Diagnose lautet zunächst Herzschlag, bis die Obduktion das Unglaubliche offenbart: Im Gehirn des Toten befindet sich eine dünne Stahlnadel, die mit viel Wucht aus einem hochmodernen Luftgewehr abgeschossen wurde. Die Waffe ist ein Prototyp des Militärs, der unlängst gestohlen wurde. Das Verbrechen trägt unverkennbar die Handschrift des Verbrechergenies Dr. Mabuse, der längst als tot gilt. Die Spur führt zum Hotel Luxor, wo mehrere Menschen verschwanden. Kommissar Kras nimmt die Ermittlungen auf und gerät selbst ins Visier des Verbrechers und seiner skrupellosen Organisation… Mit diesem Hörspiel legte Sven Schreivogel, von Nocturna Audio, für den Eichborn-Verlag das erste von insgesamt drei Dr. Mabuse-Filmhörspielen vor. Verwendet wurden die Original-Tonspulen des Films von Fritz Lang aus den 60er Jahren. Damit hält der Hörer ein weiteres historisches Tondokument in Händen und bekommt gleichzeitig einen fesselnden Gruselkrimi zu hören, der auch, oder gerade, als Hörspiel nichts von seiner Atmosphäre eingebüßt hat. Das liegt vor allem an den fantastischen Schauspielern, die Lang und Artur »Atze« Brauner für dieses Projekt gewinnen konnten. Allen voran natürlich Gert Fröbe, der als Kommissar Kras den Superschurken jagt. Wolfgang Preiss mimte Mabuse, musste aber, um die Identität des Verbrechers dem Publikum nicht schon vorab zu verraten, unter dem Pseudonym Lupo Prezzo im Stab erwähnt werden. Für das Skript konnte Produzent Sven Schreivogel erneut die Künstlerin und Regisseurin Susa Gülzow gewinnen, die aus dem Drehbuch ein kurzweiliges und stimmiges Hörspielskript machte, das im Vergleich zum Film natürlich gekürzt und durch Erzählertexte ergänzt wurde. Diese Texte liest Wolf Frass mit seiner unverkennbaren, markanten Stimme, die sich gut in das Gefüge des alten Films integriert und das Geschehen um Dr. Mabuse dem Hörer nahe bringt. Die CD präsentiert sich in einem liebevollen Retro-Look mit Original-Fotos aus dem Film, die zum einen aus dem Artur-Brauner-Archiv in Frankfurt am Main stammen und zum anderen aus dem Karl-May-Archiv in Göttingen. Das Jewel-Case steckt in einem hochwertigen Pappschuber und enthält außerdem ein 12-seitiges Booklet mit viel Bildmaterial und umfangreichen Informationen zu den Mabuse-Filmen und dem Produzenten Artur »Atze« Brauner. Fazit:
© Florian Hilleberg |