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Kai MeyerDie Alchimistin, Teil 3 Die Katakomben von Wien Titelillustration/Titelfoto/Titelgestaltung von Kai Hoffmann Mystery, historischer Thriller Sieben Jahre nach dem missglückten Versuch ihre Schwester Sylvette aus den Fängen von Lysander zu befreien, besucht Aura ihren Bruder Christopher im Gefängnis. Der junge Mann wurde beschuldigt, mehrere Frauen bestialisch getötet zu haben, doch der einzige Mord, den Christopher wirklich begangen hat, ist der an dem Geliebten seiner Adoptivmutter. Aura hat in diesen sieben Jahren ein unglaubliches Wissen über die Alchimie angehäuft und braucht einen Verbündeten, um Lysander zu finden und Sylvette zu retten. Sie befreit Christopher aus dem Gefängnis und dringt mit einige Söldnern erneut in das Reich Lysanders vor. Dort finden sie aber nur den sterbenden Körper des alten Mannes sowie ein kleines Mädchen. Tess ist die Tochter von Lysander und Sylvette. Aura und Christopher nehmen das Mädchen mit in das Schloss Institoris. Dort schließt Tess schnell Freundschaft mit Auras Sohn Gian. Bald schon offenbart das Mädchen unglaubliche Fähigkeiten und berichtet in einer Vision von einem Gebäude in den Bergen, wo Lysander von einem alten, bösartigen Mann namens Morgantus unterrichtet wurde. Aura und Christopher machen sich auf den Weg, um das Geheimnis von Lysander und Morgantus zu lüften. Derweil hat Auras geistesgestörte Mutter Charlotte eigene Pläne mit den Kindern Tess und Gian … Die dritte Folge der neuen Mystery-Hörspielserie aus dem Hause Lübbe-Audio weist einen kleinen Zeitsprung im Leben von Aura Institoris auf. Viel ist geschehen in den sieben Jahren, sodass der Hörer eine sichtlich reifere und selbstverständlich auch ältere Aura kennen lernt, die ihre jüngere Schwester Sylvette noch lange nicht aufgegeben hat. Aus dramaturgischer Sicht ist dieser Zeitsprung sinnvoll und erspart dem Hörer unnötige und langweilige Handlungsabschnitte. Die Fakten werden im Laufe der Dialoge offenbart und nicht nur der Hörer wird dadurch häufig überrascht. Wie schon in den ersten beiden Folgen bleibt der Spannungsbogen konstant aufrecht erhalten. Selbst im dritten Hörspiel vermögen die Effekte und die grandiose, epische Musik den Hörer noch zu begeistern und machen »Die Alchimistin« zu dem, was viele Labels als Werbeslogan verwenden: Kino für die Ohren. Die Aufmachung gleicht den ersten beiden Folgen, sodass der Sammler eine schön stimmige Serie erwerben kann, die sich im CD-Regal sehr gut ausnimmt und zudem auch inhaltlich nicht enttäuscht. Fazit:
© Florian Hilleberg |