| Sie sind hier: Startseite - Background - Rezensionen - Sonstige Hörspiel- und Hörbuch-Rezensionen - Caine - Rebellion | |||||||||||||||
|
|||||||||||||||
| Caine 05
Endlich geht es mit der Vorzeigeserie von LAUSCH in die nächste Runde. Der martialische Titel besagt es schon, ab jetzt wird zurückgeschlagen und die Handlung gewinnt noch mehr an Tempo, wenn das überhaupt möglich ist. Auffallend ist zunächst, dass nicht mehr die dänische Band MNEMIC den Metal-Soundtrack liefert, sondern LIMBOGOTT, welche aber nicht weniger hart und zugleich klangvoll daherkommen. Die Story wird etwas geradliniger und leichter nachzuvollziehen. In Rückblicken erfährt man zudem, wie Kilkenny dazu gebracht wurde, Polizist zu werden und welche Rolle sein Stiefvater dabei spielte. Letzterer wird übrigens von Rainer „Larry Brent“ Schmitt gesprochen, deren angenehme ruhige Stimme gut zu dem Charakter passt. Kilkenny wird abermals herrlich ruppig und schonungslos offen von Karl Schulz verkörpert, der im Fernsehen als Stimme von Mr. T alias B.A. vom A-TEAM zu hören ist. Als Dhalarin brilliert Hörspiel-Ikone Reinhilt Schneider. Auch die Stammbesetzung, allen voran Torsten Michaelis, wirft wieder alles in die Waagschale und liefert ein Hörspiel der Spitzenklasse ab. Hinzu kommen die professionellen Effekte, die äußerst real wirken. Das Booklet zeigt Kilkenny mit seiner Glück bringenden Polizeimarke, die in dieser Folge keine unwesentliche Rolle spielt. Ein ideales Motiv für den Titel. Ansonsten hat das Begleitheft außer den bislang erhältlichen Folgen, Stab und Besetzung, sowie ein wenig Werbung für LIMBOGOTT nicht viel zu bieten. Kunstvolle Zeichnungen und Begleitmaterial wie bei DRIZZT oder DIE SCHWARZE SONNE sucht man hier leider vergeblich, wobei ein Glossar nicht unangebracht wäre. Fazit:
© Florian Hilleberg |