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Rezension - Abseits der Wege - Folge 6

Andreas Gloge, Volker Sassenberg
Abseits der Wege - Folge 6
Kapitel 6 - Erloschen
Titelgestaltung von Neddermeyer

Fantasy, Hörspiel
Decision Products, Berlin, November 2008
Audio-CD, 10 Tracks, 62 Minuten
Preis: 7,99 Euro
ISBN: 9783829122382

www.abseits-der-wege.net
www.abseitsderwege.info

Von den Schattenfressern gejagt, befinden sich unsere Helden eingeschlossen in einem finsteren Turm. Als könnte es nicht schlimmer kommen, haben sie damit aber noch eine größere Urgewalt geweckt. Ein waldartiges Wesen greift an und verschlingt den gesamten Turm, nur in letzter Sekunde gelingt es Scha'Agrotis mit seinen Artgenossen, Gaston und die anderen vor dem Wesen zu retten. Doch in Norgont angekommen, stellen die Gefährten fest, dass auch hier die Zeit am Werk war und nicht mehr viel auf einen hoffnungsvollen Ausgang ihres Plans hinweist – nichts weist mehr darauf hin, dass die mythische Stadt Norgont jemals existiert hat.

Indessen haben sich Halmir, Dungring und der erblindete Tebald ebenfalls auf die Reise nach Norgont gemacht, um Myrell beim Zusammenfügen der schwarzen Pergamente zu helfen, und nutzen dazu recht abenteuerliche Transportmittel. Doch anstelle in Norgont anzukommen, gelangen sie an einen Schutzort, von dem aus sie nicht mehr weiterkommen, denn ihre Träger, die Herbstlichen, können nicht nach Norgont vordringen, denn dieses wird vom Winter beherrscht. In der Not lassen sich die drei von Po führen, der verspricht sie nach Norgont zu bringen – er führt jedoch ganz anderes im Schilde.

Die neueste Folge des meisterlichen Projekts wartet wieder mit mehr Action auf, und obwohl sich für unsere Helden noch jede Menge Gefahren auftun, scheint sich ein Silberstreif am Horizont abzuzeichnen. Mehr Licht im Dunkeln gibt es auch für den Zuhörer, der wieder ein paar wenige Hinweise auf die großen Zusammenhänge in der herbstlichen Welt bekommt. Die Qualität der Produktion ist mittlerweile fast sprichwörtlich, wieder kann man sich auf engagierte Sprecher, wundervolle Musik und stimmungsvolle Klangmuster freuen. Ich finde lediglich, dass man Scha'Agrotis gehauchte Sprache sehr schlecht versteht, gerade, weil er als Motte beim fliegen ständig vom Wind umweht wird. Da man aber der Geschichte sowieso gerne mit gespitzten Ohren lauscht, wird man trotzdem mit dem vollen Hörgenuss rechnen können.

© Rebecca Hagelmoser

 

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