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Gabriel BurnsFolge 33 - Schmerz Idee & Konzeption: Decision Products Joyce Kramer und Larry Newman reisen mit Schmidt nach Massachusetts, um einer seiner Visionen nachzugehen. Er führt sie in eine Lagerhalle, in der sie nach kurzer Suche einen grausigen Fund machen: Jemand hat dort mehrere grausig verstümmelte Leichen zurückgelassen. Schmidt hält den Untoten Killian Weaver für den Täter und vermutet auch, dass dieser demnächst noch mehr Opfer fordern wird. Der Untote, der die Teile seines Körpers mit Drähten zusammenhält, braucht dringen Frischfleisch. Da sich der Untote jedoch nicht erwischen lassen will, setzt er nach dem Angriff auf einen Nachtwächter die Lagerhalle mithilfe einer Chemikalie in Brand. Nur mit Müh und Not gelingt es den drei Helden, zu entkommen. Die Lagerhalle ist jedoch nicht das einzige brennende Gebäude, das diese gespenstische Nacht erhellt - auch eine Nervenheilanstalt geht in Flammen auf. Die Patientin Luzia Weaver und ihr Pfleger werden vermisst. Nicht schwer zu erraten, dass Luzia eine Nachfahrin von Killian Weaver ist - und auch nicht ganz ohne! Joyce, Larry und Schmidt finden heraus, dass das Trio Infernale hinter den Fiebrigen Tränen hinterher ist, Bernsteinen, mit denen Luzia einen Massenmord plant - an der Sonnenwendfeier von Point Whitmark. Die Fiebrigen Tränen waren Killian und seinem Freund Samuel im 18.Jahrhundert bereits zum Verhängnis geworden. Mithilfe der darin eingeschlossenen Fossilien brachten die beiden Tod und Verderben über Menschen, die sie immer wieder aus den Dörfern verjagten, in denen sie versuchten, sich eine Existenz aufzubauen. Von Gewissensbissen geplagt, versuchte Samuel Goodwinter die Bernsteine bei einem Erdbeben in eine Spalte zu werfen, was bei seinem Kumpan Killian nicht auf Gegenliebe stieß. Ein Crossover zwischen den beiden Folgenreich-Produktionen Point Whitmark und Gabriel Burns ist mit Sicherheit eine spannende Idee für Fans beider Serien. Folge 25 »Die Fiebrigen Tränen« berichtet aus der Perspektive von Jay, Tom und Derek die Geschichte der todbringenden Bernsteine. Gut möglich, dass sich dann auch einige Lücken und Sprünge in der Handlung schließen, die hier nicht weiter geklärt werden: Wie gelangen die Bernsteine in den Besitz der Jungen? Warum sind sie überhaupt im Besitz einer Familie und nicht in einer Erdspalte? Hörer, die sich ausschließlich mit Gabriel Burns befassen, könnten sich an den knapp gehaltenen Informationen stören. Generell wartet das Hörspiel aber mit grandiosen Sprechern auf, und mir scheint, als würde weniger gewispert, gestöhnt und geraunt werden als sonst, was der Verständlichkeit sehr entgegen kommt. Die Nebengeräusche sind schön abgemischt, die Akustik in der Kirche zum Beispiel sehr eindrucksvoll und die Musik schaurig-schön. Die Qualität des Hörspiels stimmt also im Gesamten, jedoch ist es empfehlenswert, beide Folgen nacheinander zu hören, damit sich die verschiedenen Perspektiven zu einem genaueren Gesamtbild zusammenfügen. © Rebecca Hagelmoser |