Sie sind hier: Startseite - Background - Rezensionen - Sonstige Hörspiel- und Hörbuch-Rezensionen - Gabriel Burns - Folge 3 / Experiment-Stille


Rezension - Gabriel Burns - Folge 3 / Experiment-Stille

Gabriel Burns – Folge 3
Experiment-Stille

Produziert von Volker Sassenberg
Vertrieb: UniversalMusik GmbH
Laufzeit: 58 Minuten
Preis: 6,99 €

Ein Biologe wendet sich hilfesuchend an seine Bekannte Joyce Kramer.
Die Unterwasseraufnahmen ziehen Bakermans Interesse auf sich. Er sieht Parallelen zu einem geheimen Regierungsexperiment und schickt sein Team nach Alaska. Dort angekommen erfahren die Ermittler von dem rätselhaften Verschwinden eines Unterseebootes und finden den Kadaver eines unbekannten Lebewesens. Zu spät erkennt Steven Burns die Zusammenhänge. Tief unter ihnen bahnt sich bereits etwas urzeitliches den Weg zurück in das Licht dieser Welt.

Die gegebenen Informationen bleiben spärlich und doch werden gewisse Zusammenhänge zu der ersten Episode beleuchtet.
So erfährt der Hörer mehr zu dem Experiment in Eden Creek, und der mysteriöse Bakerman gibt einen Teil seiner Vergangenheit preis. Direkte Bezüge zu »Der Flüsterer« werden zudem durch das Auftauchen von Charakteren aus dieser Folge deutlich. Dabei werden neue Fragen aufgeworfen, und erste Fingerzeige auf die Zukunft gegeben.

Musikalisch und technisch bleibt Decision auf dem höchstem Stand. Jede Szene besitzt ausgewählte und vor allem ausgefeilte Untermalung. Die Sprecher der Hauptprotagonisten überzeugen stets, die Nebenrollen wissen hingegen nicht immer zu überzeugen. Die Männer auf der Ölförder-Plattform spiegeln das Klischee des rauen, dummen Arbeiters wider. Ebenso ist der Fischer, der im Verlauf vorkommt, sehr einfältig. Die Leistung des Sprechers, der ihn verkörpert, ist auch nicht überzeugend. An übermäßiger Gewaltdarstellung wurde gespart. Die Darstellung ist aber an Härte und Atmossphäre exzellent geworden und zieht den Zuhörer leicht in ihren Bann. Der Hauch des Mysteriösen verdichtet sich hierbei zu einem undurchdringlichen Nebel. Das Ende der Handlung in Alaska hätte nicht beeindruckender und spannender sein können. Auch der später geführte Epilog sorgt noch einmal für Gänsehaut pur.

Die Folge knüpft qualitativ nahtlos an ihre Vorgänger an, wirkt jedoch subtiler und rätselhafter, als »Die Brut«.

Bewertung:



© Christopher Munke

 

© by 2008
nach oben Zurück Optimiert für 1024x768 Pixel
im IE & Mozilla Firefox