Gabriel Burns – Folge 2
Die Brut
Produziert von Volker Sassenberg
Vertrieb: UniversalMusik GmbH
Laufzeit: 58 Minuten
Preis: 6,99 €
Die kleine Amanda Garner erwacht panisch. Etwas ist bei ihr, unsichtbar, Stimmen dringen an ihr Ohr. Merkwürdige Geräusche schallen hinter der Tapete hervor.
Drei Monate nach den Ereignissen von Eden Creek erscheint Bakerman, der geheimnisvolle Auftraggeber, bei Steven Burns und beauftragt ihn mit parapsychologischen Recherchen im Hause der Garners.
Burns fährt nach Vancouver Island – nichtsahnend, dass die Phänomene im Hause der Garners nur ein Vorbote dessen sind, was sich tief unter der verlassenen Schule in Port McNeil manifestiert.
Morde Geschehen und schon bald ahnt Steven Burns, welches unfassbare Grauen inmitten der Großstadt, unbemerkt von den Augen der Menschen, seine Schwingen des Verfalls entfaltet hat.
Der zweite Teil von Volker Sassenbergs Gabriel Burns knüpft dort an, wo Teil 1 endet.
Einige Monate sind vergangen, erneut beauftragt Bakerman Steven Burns mit einem Fall.
Die Phänomene und Untersuchungen im Hause der Garners, angeleitet von dem Charakter Dr. Phillips, wirken unheimlich und fesselnd. Jürgen Kluckert als Erzähler weiß genau, wann er Tempo rausnehmen muss und wann eine durchdringende, dramatische Erzählweise die maximale Wirkung beim Hörer zeigt.
Parallel zu Burns eigentlicher Arbeit wird er in einen zweiten Handlungsstrang verwickelt, der zum Ende wiederum seinen Bezug zu dem Spuk offenbart. Der grausame Mord an einer Erzieherin ist nur der Auftakt des Schreckens. Splatter-Szenen kommen nicht zu wenig vor. Seien es durchtrennte Stimmbänder oder weggefressene Gesichter.
Erneut spielen die Grauen Engel, wie die Monstren aus „Der Flüsterer“ genannt werden, eine gewichtige Rolle und sorgen für mehr als den angenehmen Gruselschauer.
Gabriel Burns ist sicherlich nichts für schwache Nerven.
Die überragendem technischen Eindrücke aus der ersten Folge werden nahtlos beibehalten, die komponierten und zahlreichen Musikstücke von Volker Sassenberg und Matthias Günthert entfalten eine Atmosphäre des Todes über Port McNeil.
Zweifelsohne verfügt die Serie über zahlreiche fantastische Sprecher und die Leistung eines Jürgen Kluckert in der wichtigen Rolle des Erzählers sucht seinesgleichen.
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