Gabriel Burns - Folge 1
Der Flüsterer
Produziert von Volker Sassenberg
Vertrieb: UniversalMusik GmbH
Laufzeit: 68 Minuten
Preis: 6,99 €
Steven Burns, ein von der Vergangenheit Gemarterter, entflieht seinen düsteren Gedanken auf den nächtlichen Fahrten durch Vancouver.
Als eines Abends eine junge Frau in sein Taxi einsteigt ahnt Steven nicht, dass diese Nacht sein Leben für immer verändern wird.
Eine Mordanklage und ein myteriöses Angebot eines kleinen, geheimnisvollen Mannes führen Steven Burns in das kanadische Yukon-Territorium.
Der Auftrag führt ihn an die Grenze des Verstandes, denn in den Tiefen aus Schnee und Wald, bahnt sich etwas Unvorstellbares den Weg zurück in diese Welt.
Dies ist der Auftakt der Sassenberg’schen Mystery-Serie Gabriel Burns.
Die Geschichte beginnt ganz harmlos mit einem Taxifahrer, der jemanden zu einem wenig freundlichen Ort fahren soll. Dann überschlagen sich die Ereignisse und plötzlich findet sich der Mann in einem Verhör wieder. Die Ereignisse verlagern sich allmählich aus der Metropole an der kanadischen Küste tief in den Norden des Landes. Das Panorama wechselt. Aus der versiegelten Fläche der Großstadt und der Mordanklage schwenkt das Geschehen in ein Gebiet aus Wäldern, Bergen und Schnee. Aus dem Angeklagten wird der Ermittler.
Der Hörer weiß bis hierhin weder besonders viel über Steven, den Mann, der sich Bakerman nennt, oder den Grund für den Auftrag, einen wiederum unbekannten Charakter zu finden.
Die Fragen häufen sich.
Doch wer nun an einen Agenten-Thriller a là James Bond glaubt sieht sich vollkommen getäuscht. Ebenso wie die Idylle von Dawson oder dem fiktiven Ort Eden Creek täuscht.
Besonders der zweitgenannte Ort wird zu einem wahren Höllenpfuhl.
Die Einwohner benehmen sich merkwürdig: Ein bestialischer Selbstmord, der ansässige
Meteorologe wird zerfleischt, ein verängstigter Bär jagt aus dem Wald, eigenartige Geräusche schwängern die Luft.
Was bedeuten die violetten Mahle im Nacken der Menschen?
Die überraschenden und zugleich mysteriösen Wendungen und Ereignisse fesseln den Hörer schnell und die perfekte Vertonung, Akustik, und Sprecher tun ihr Übriges, um einen wahren Alptraum zu entfesseln.
Die zunächst undurchsichtig wirkenden Hintergründe ergeben am Ende jedoch ein ganz neues Bild, werfen dabei aber gleich wieder neue Fragen auf.
Wer auf Mysterien, Rätsel, Verschwörungen und Horror vom Feinsten steht, wird hier ein Orchester der Angst finden. Jeder Liebhaber von feinster Akustik und einem über alle Maßen bestechenden Erzähler wird ebenso glücklich sein über dieses Meisterwerk, das einen Meilenstein in der Welt der Hörspiele setzt.
Am Ende weiß der Hörer, was der Erzähler zu Beginn meint, als er sagt: „Ich weiß, was Angst ist ...“
© Christopher Munke
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