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Don Harris Psycho-Cop Teil 5Das Killerkommando nach dem Roman von Jason Dark Buch und Regie: Oliver Döring Titelillustration von Vladimir Bondar Mystery, Thriller, Hörspiel Don Harris und seine Gefährtin Elektra sind dem Geheimbund der sogenannten »Höllensöhne« mehr denn je ein Dorn im Auge. Daher schicken sie ein gut ausgebildetes Killerkommando, um den Psycho-Cop und Elektra zu töten. Don kann dank seiner hellseherischen Fähigkeiten den Attentäter dingfest machen. Beim Verhör gelingt es Harris, dem Killer einen Hinweis auf Glastonbury zu entlocken, bevor sich der Todesschütze selbst richtet. Nach Glastonbury, zum Anwesen von Dons Vater, hat sich auch Elektra begeben. Dort trifft die geheimnisvolle Frau auf Terence Kyle, der Dons Vater gut kannte. Doch der alte Mann und Elektra ahnen nicht im Geringsten, dass das Killerkommando der Höllensöhne bereits auf dem Weg zu ihnen ist, und auch für Don Harris wurde bereits eine Falle gestellt, denn der Psycho-Cop ist nicht der einzige Mensch mit außergewöhnlichen Fähigkeiten … Für die Vertonung der Don Harris-Romane haben sich Oliver Döring und Pe Simon wieder mächtig ins Zeug gelegt und ein rasantes intelligentes Thrillerhörspiel geschaffen, dass mit jedem modernen Kinofilm mithalten kann. Im Vergleich mit den John Sinclair-Hörspielen wirken die Vertonungen des Psycho-Cops trotz der übersinnlichen Komponente bodenständiger, erwachsener und ernsthafter. Von der Thematik her erinnert DON HARRIS ein wenig an eine Mischung aus James Bond und »Sakrileg«, und da der 220 Seiten starke Roman in eine Stunde Spielzeit umgewandelt wurde, entwickelt die Geschichte ein hohes Tempo. Der Spannungsaufbau ist den Machern erstklassig gelungen und nimmt den Hörer sofort gefangen. Effekte und Inszenierung lassen keine Wünsche offen, ebenso wenig wie die Sprecherauswahl, die einfach brillant ist. Douglas Welbat ist ein eindringlicher, stimmiger Erzähler, der sich nie in den Vordergrund drängt und die Szenerie eher gedämpft begleitet. Dietmar Wunder wächst in der Rolle des Psycho-Cops über sich selbst hinaus, ebenso wie Claudia Urbschat-Mingues. Bernd Rumpf ist der optimale Chef für Harris, und auch Jörg Döring macht als Ethan Sloane einen hervorragenden Eindruck. Die Musik aus der Konserve von Universal harmoniert perfekt mit der Handlung und macht das Hollywood-Feeling komplett. Selten wirkte ein kommerzielles Hörspiel derart harmonisch und stimmig. Lediglich das Ende ist etwas arg plakativ ausgefallen und dank des Titelbilds auch leicht vorhersehbar. Hier krankt die Story an der gezwungenen Brutalität, der der Autor Jason Dark nur allzu gern frönt, seit er dem engen Korsett des Jugendschutzes entfliehen konnte, in dem er in seinen JOHN SINCLAIR-Romanen immer noch steckt. Das Cover ist handwerklich solide, nimmt der Handlung aber auch den Überraschungseffekt. In seiner plakativen Brutalität wirkt es banal und oberflächlich, und wird dem Hörspiel in keiner Weise gerecht. Fazit: © Florian Hilleberg |