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Der Anfang der CD befasst sich in erster Linie mit der Hauptperson. Es ist der erste Teil und niemand kennt Don Harris. So beginnt es mit der Geburt, wo schon eine erste rätselhafte Szene auftritt. Der nächste Abschnitt beschäftigt sich mit Don Harris im Teenie-Alter. Wieder eine mysteriöse Szene, in der er durch eine Vorahnung ein Mädchen vor dem Ertrinken bewahrt. Im weiteren Verlauf, ebenfalls zu Don Harris’ Teenie-Zeiten, lernen wir Terry Sheridan kennen, der mit Don gemeinsam im Internat ist. Und wieder eine mysteriöse Szene… Wer eine Kopie von John Sinclair erwartet, sieht sich getäuscht. Die Person Don Harris ist realitätsnäher, als Sinclair, was das Ganze zu einer Geschichte mit höherem Niveau macht. Untermalt durch diese genau passende Hintergrundmusik zu jeder Szene, wird die richtige Atmosphäre rübergebracht. Einen kleinen Minuspunkt muss ich geben, wenn ich mir das Cover ansehe. Es macht auf mich einen zu einfachen Eindruck. Wenn ich nur das Cover sehen würde, wüsste ich nicht, ob ich mich zu einem Kauf der CD überzeugen lassen könnte. Vergleicht man es mit dem Buchcover, hat es zwar Ähnlichkeit, doch die klaren Abgrenzungen der Linien (auf dem Buchcover nicht zu finden) und die Schrift, sehen mir zu einfach aus. Es wirkt auf mich, wie auf die Schnelle dahin gebastelt. Auch der Rest der Aufmachung, CD-Design und der hintere Teil des Covers, hinterlassen den gleichen Eindruck bei mir. Fazit: WordArt liefert hier, trotz eines langweiligen Covers, ein Hörspiel der Spitzenklasse ab. Wir sind gespannt auf den zweiten Teil! Eine anspruchsvolle Handlung gepaart mit den richtigen Stimmen und Soundeffekten, wie man sich es nicht besser wünschen könnte.
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Jason Dark, Oliver DöringPsycho-Cop Don Harris Teil 1 Das dritte Auge Titelillustration: Agt. Luserke/Bondar Artwork: das buero, Düsseldorf Mystery-Thriller Bereits die Geburt von Don Harris verlief nicht in geordneten Bahnen. Seine Mutter, Elaine von Glastonbury starb bei der Geburt. Don wuchs bei seinem Vater auf und ging später auf einem Elite-Internat zur Schule. Dort entdeckte er erstmals seine Fähigkeit der Präkognition. Nach der Schule wurde die ESI (European Special Intelligence) auf ihn aufmerksam und rekrutierte ihn als Feldagenten. Doch nun scheint Dons Leben endgültig aus den Fugen zu geraten. Eine gute Bekannte wird brutal ermordet und der Täter schreibt mit ihrem Blut die Telefonnummer des Agenten an die Wand. Chiefinsepector Terry Sheridan informiert seinen besten Freund und bezieht ihn in den Fall mit ein. Noch am Tatort hat Don Harris eine weitere Vision. Doch erstmals sieht er keine zukünftigen Ereignisse sondern ein Stück Vergangenheit. Harris ist Hautnah dabei als der Mord geschieht. Doch ehe er weiter intervenieren und die Fahndung überwachen kann, erreicht ihn die nächste Hiobsbotschaft: Sein Vater ist gestorben! Die Vertonung des ersten DON HARRIS-Romans ist Wortart hervorragend gelungen. Bereits die JOHN SINCLAIR-Hefte von Jason Dark erfahren eine kongeniale Vertonung und werden mit viel Liebe und einer guten Portion Humor aufbereitet. Jason Darks neuer Mystery-Thriller, der weitaus ernsthafter und bodenständiger angelegt ist, wurde auch in der Hörspielfassung nicht ganz so flippig dargestellt. Um sich von Sinclair abzugrenzen hat man sich zudem ein komplett neues Ensemble zugelegt. Don Harris wird von Dietmar Wunder gesprochen, der im Hörspielbereich noch relativ wenige Rollen vorzuweisen hat und bisher vor allem als deutsche Synchronstimme von Daniel Craig alias James Bond aufgefallen ist. Der Mime verkörpert den ESI-Agenten sehr souverän und seine Stimme passt gut zu dem Charakter. Auch das Hörspielurgestein Douglas Welbat entpuppt sich als versierter Erzähler. Mit gedämpfter Stimme, legt er dem Hörer die Ereignisse auf eine sehr geheimnisvolle Weise dar. Wenn man ihn in diesem Hörspiel hört, mag man kaum glauben, dass es derselbe Mann ist, der vor gut 25 Jahren die Hauptrolle in der aberwitzigen Horror-Fantasy-Serie MACABROS gesprochen hat. Als Dons bester Freund Terry brilliert Gerrit Schmidt-Foß, während Elektra einfühlsam und lebhaft von Claudia „Angelina Jolie“ Urbschat-Mingues gesprochen wird. Und zu guter Letzt bekommt Frank Glaubrecht, Hauptdarsteller in den JOHN SINCLAIR-Hörspielen, als Dons ehemaliger Ausbilder Mac „Silver“ Sterling einen denkwürdigen Auftritt. Die Musik ist von bester Qualität, nie unpassend und äußerst stimmungsvoll. Lediglich das Fehlen einer Titelmusik bildet ein kleines Manko. Die Effekte gehören, wie eigentlich immer, zu den authentischsten, die derzeit auf dem Hörspielmarkt zu finden sind. Die Story an sich wurde natürlich stark gekürzt, denn im Gegensatz zu einem 64-Seitigen JOHN SINCLAIR-Heftroman, welcher ungefähr 100 Taschenbuchseiten entspricht, musste Oliver Döring dieses Mal circa 220 Seiten in den gut 50 Minuten Spielzeit unterbringen. Dennoch hat man nicht den Eindruck, dass etwas in der Story fehlt. In den neuen Jason-Dark-Hörspielen von WortArt steht, im Gegensatz zu JOHN SINCLAIR, nicht die Action im Vordergrund, sondern der mystische Aspekt, und dieser wurde von den Machern hervorragend herausgearbeitet. Das Cover ist 1:1 von dem Taschenbuch aus dem Blanvalet-Verlag übernommen worden und erleichtert es dem Fan und Hörspielfreund das Suchen. Das stimmige Logo der neuen Serie wirkt auch im CD-Regal äußerst ansehnlich. Fazit: © Florian Hilleberg |
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Weitere Informationen: www.jason-dark.de Schon als Kind spürte Don Harris, dass er anders war als andere Kinder. Vorahnungen plagten ihn, die zu allem Überfluss in Erfüllung gingen. Zwar half ihm diese Gabe mehr als einmal aus brenzligen Situationen, dennoch sah er die Gabe eher als Fluch denn als Segen. Don Harris Psycho-Cop Teil 2Der Club der Höllensöhne nach dem Roman von Jason Dark Buch und Regie: Oliver Döring Titelillustration: Agt. Luserke/Bondar Artwork: das buero, Düsseldorf Horror, Hörspiel Weitere Informationen: www.jason-dark.de Mehr und mehr lernt Don seine Gegner kennen. Er erfährt, dass sich etwas Großes ereignen soll – schon in wenigen Tagen und dazu in seiner Heimatstadt Glastonbury. Das also ist er – der Beginn einer neuen Serie aus der Feder von Jason Dark. Jener Autor, der mit John Sinclair eine legendäre Heftroman-Figur erschuf, wagt einen Neustart. Und dieser ist, soviel sei bereits verraten, zumindest im Hörspielbereich gelungen. Fazit:
© Gunter Arentzen |