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Faith - The Van Helsing chronicles - Folge 3 Lucifers Tränen Regie: Simeon Hrissomallis R&B Company, November 2005
Die Hörspiele werden immer besser und professioneller. Nicht unbedingt von der Produktion und den Sprechern her, die waren von Anfang an Spitzenklasse, sondern in Hinsicht auf die Handlung. Hier macht sich deutlich der Unterschied zu „Buffy“ bemerkbar. „Lucifers Tränen“ ist eine sehr düstere und unheimliche Folge, in der lediglich das alberne Geplänkel von Faith und ihre schnippische Art stören. Der Kampf gegen Phobos gestaltet sich dann zunächst auch eher lächerlich als dramatisch. Für eine Jugendliche ist sie darüber hinaus überraschend ungebildet. Selbst als Teenagerin müsste sie das Wörtchen Adrenalin bereits kennen. An dieser Stelle wirkt der schulmeisterliche Vortrag von Christopher Lane einfach deplatziert. Zumal Faith sicherlich auch nichts mit Begriffen wie Ganglien und Katecholaminen anfangen kann. Es drängt sich der Verdacht auf, dass die Macher das Hörspiel krampfhaft lehrreich und gehaltvoll gestalten wollten, was jedoch schon zu Beginn der Folge wunderbar gelungen ist. Die Legende um Lucifer und seine Tränen wird sehr stimmig von Petra Wolf vorgetragen. Christian Rode hat dieses Mal die Rolle des Paters Wassilios inne und spricht den gottesfürchtigen Priester ebenso überzeugend und lebhaft wie den Bösewicht Professor Ryan in der vorangegangenen Episode „Verwandlungen“. Ein besonderer Hörgenuss ist jedoch Peter Gröger als Angstdämon Phobos. Gröger sprach beispielsweise in der Fernsehserie „Star Trek - Deep Space Nine“ den Ferengi Quark. Sehr erfrischend ist auch der größere Part von Martin „Nicolas Cage“ Kessler, der Christopher Lanes Freund Nathan Pierce darstellt. Das Cover von Timo Würz zeigt Phobos in all seiner Scheußlichkeit. Wirklich hervorragend gelungene Illustration. Fazit:
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