Sternenfaust Band 1
Ein neuer Captain
von Alfred Bekker
Titelbild von Arndt Drechsler
62 Seiten/ 1,50 €
Bastei Lübbe Verlag
Die ist die Geschichte von Commander Dana Frost und ihrem ersten Einsatz. Sie übernimmt das Kommando über das Schiff Sternenfaust, dessen Captain kurz vorher verstarb.
Ihr Stand in der neuen Position ist nicht sehr fest. Der erste Offizier rechnete fest damit, den Chefsessel des Raumschiffs einzunehmen. Gleichzeitig stellt er fest, dass Commander Leslie nicht an den Folgen eines Unfalls, sondern eines Mordes starb.
Die Sternenfaust liegt im Reparaturdock, wird aber mit Vorrang behandelt. Dana Frost, von bösen Zungen das Eisbiest genannt, soll die geheimnisvolle Mission ihres Vorgängers ausführen.
Die Sternenfaust wird in das Sonnensystem Allistair geschickt. Dieses liegt etwas außerhalb der 50-Lichtjahrgrenze – dem von der Erde aus besiedelten Gebiet. Laut Gerüchten will die Erde das System evakuieren und ihrem Gegner, den Kridan, als Faustpfand für einen dauerhaften Frieden überlassen. Das gefällt den Bewohnern ganz und gar nicht.
Gleichzeitig kommt ein Geheimdienstler an Bord, der sich als Verräter entpuppt.
Bei einer Zusammenkunft der Sternenfaust und der Jefferson mit einer Abordnung der Kridan kommt es zum Krieg.
Der neue Auftaktband hat mir sehr gut gefallen. Mit der Ankunft von Dana Frost auf ihrem neuen Schiff werden gleich die neuen Besatzungsmitglieder vorgestellt und im Lauf der Handlung auch viele Einblicke in das neue System gegeben. Dabei wird nicht zu viel verraten und noch einiges offen gelassen, um die Spannung zu erhalten.
Während mir der Autor Alfred Bekker bei Bad Earth manchmal nicht gefiel, ist der Auftaktband sehr gut gelungen. Man könnte jetzt natürlich Vergleiche ziehen, welche Teile der Handlung an Raumschiff Enterprise - TNG oder Babylon 5 (oder, oder, oder ...) erinnern. Doch das ist für einen Pilotroman einer neuen Serie immer ungeeignet.
Auch ein Blick auf das Titelbild von Arndt Drechsler enttäuscht nicht. Die Dame auf dem Titelbild sieht schon gut aus und bildet ein hervorragendes Ja-das-ist-Dana-Frost-Gefühl.
Das Raumschiff Sternenfaust ähnelt ein wenig einem U-Boot. Die Risszeichnung auf der Innenseite ist ebenfalls gelungen.
© Eric Schreiber
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