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Craig Russell Wolfsfährte Aus dem Englischen von Bernd Rullkötter Thriller, Hardcover Gleichzeitig muss das Team mit einem Verlust aus den eigenen Reihen fertig werden sowie mit den Geschehnissen aus dem ersten Buch »Blutadler«. Zwei neue Teammitglieder werden für diesen Fall aufgenommen. Einer von ihnen wird die Lücke füllen, die Wassyl Witrenko in das Team geschlagen hat ... Im Gegensatz zu »Blutadler« ist »Wolfsfährte« ein psychologischer Thriller. Geschickt verwebt Craig Russel hier die Elemente des Serienmörders mit den Elementen der Grimmschen Märchen und den Ereignissen des ersten Falles. Nur als Beruhigung: Man muss »Blutadler« nicht gelesen haben, um den Zusammenhang zu erkennen. Sehr schön sind auch die Szenen, die aus der Sicht des Killers geschrieben sind. So bekommt der Leser einen interessanten Einblick in eine kranke Seele. Auch das Motiv erscheint schlüssig und das Ende ist so grausam wie genial. Des Weiteren wird hier der Verlust eines Teammitglieds eindrucksvoll wiedergegeben. Wie jeder der Mitglieder damit umgeht, besonders das Verhalten von Anna Wolff, der Partnerin des Verstorbenen, ist gut dargestellt. Fazit:
© C. Sibilitz |