| Sie sind hier: Startseite - Background - Rezensionen - Hardcover anderer Autoren / Romanhelden Thriller - Nebra | ||||
|
||||
Thomas ThiemeyerNebra Titelbild: Thomas Thiemeyer Thriller, Hardcover mit Schutzumschlag Im Herzen der Sahara sucht die Archäologin Hannah Peters nach Spuren der Entstehungsgeschichte der Menschheit. Die Wüste ist tagsüber heiß, in der Nacht kalt. So lernten wir Hannah Peters in Medusa kennen. Jetzt lebt Hannah wieder in Deutschland und wird vom Landesmuseum Halle zum Harz geschickt. Hannah ist in Halle damit beschäftigt, das bedeutendste Fundstück Deutschlands der letzten Jahrzehnte zu untersuchen. Die Himmelsscheibe von Nebra. Ein paar Informationen zur Himmelsscheibe von Nebra: Die älteste bekannteste Darstellung des nächtlichen Himmels bietet die sogenannte Himmelsscheibe von Nebra. Die aus der Bronzezeit stammende, etwa 3600 Jahre alte Sternenscheibe wurde im Juli des Jahres 1999 in der Nähe der kleinen Unstrutgemeinde Wangen bei Nebra an der Unstrut in Sachsen-Anhalt gefunden. Sie ist ein außergewöhnlicher kosmologischer Fund und fordert neue Erwartungen über die Geschichte der Astronomie und der Religion der europäischen Frühgeschichte ein. Sie zeigt Sonne, Mond, Sterne und zwei rätselhafte Bögen als Goldeinlegearbeiten. Die Archäologen vermuten, denn etwas anderes ist nicht möglich, sie besitze religiöse Bedeutung (ist eine Vermutung wie alles andere auch. Bei den Archäologen habe ich festgestellt, immer wenn sie etwas nicht erklären können, sind es religiöse Gründe, die sie annehmen.) und diente dazu um den Frühlings- und Herbstanfang und Saat- und Erntezeiten zu bestimmen. Letzteres ist ziemlich unwahrscheinlich, das kann jeder Bauer anhand des Wetters und der Jahreszeit selbst bestimmen. Die Darstellungen der Himmelskörper sind nicht maßstabsgetreu, noch zeigen sie Sternenkonstellationen, die mit Ausnahme der Plejaden erkennbar sind. Nach Marc Hillfeld, Wolfgang Hohlbein und einigen anderen nahm sich nun auch Thomas Thiemeyer des Themas an. Die Faszination Archäologie hat ein wenig nachgelassen, ist das ferne Land am Nil doch geheimnisvoller als das deutsche Mittelgebirge. Das Buch verliert ein wenig an Reiz. Auf der anderen Seite steht der Pluspunkt, man kennt den Ort. Eventuell war auch schon jemand dort und kennt den Ort aus eigenem Augenschein. Hier ist natürlich der Autor gefragt, den Ort entsprechend seiner Eigenheiten und tatsächlichen Bestände zu beschreiben. Mehr als nur ein Leser wird sein Augenmerk auf die richtige Beschreibung legen. © Erik Schreiber |