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Rezension - Kill Whitey

Brian Keene
Kill Whitey

Thriller, Hardcover
Otherworld Verlag, 2010
274 Seiten / 16,95 €
ISBN: 9783800095273

Larry Gibson und seine Freunde, die auch seine Arbeitskollegen im Lager von GPS sind, suchen in ihrer Freizeit nach Abwechslung. Die bekommen sie im Club ODESSA, einem Stripperclub, dessen Attraktion die Stripperin Sondra ist. Larry verfällt Sondra regelrecht, doch ihre Beziehung beginnt dann doch ganz anders, als Larry sich das vorgestellt hat. Denn mit diesem Beginn sterben seine Freunde und er ist permanent auf der Flucht. Nicht nur vor der Polizei, sondern auch vor der russischen Mafia und insbesondere vor Whitey Putin. Und Whitey stellt dabei das größte Problem dar, denn Whitey lässt sich nicht töten …

Die Handlung ist so banal, wie sie sich zusammengefasst anhört. Im ersten Teil des Buches beschreibt Keene das Leben von Larry und seinen Freunden, wie es dazu kommt, dass sie immer öfter Gäste im Club ODESSA sind und warum es ausgerechnet die Stripperin Sondra ist, der Larry regelrecht verfällt.
Mit dem Kennenlernen der Beiden unter sehr besonderen Umständen beginnt dann eine actionreiche, rasante und auch spannende Flucht, die den Leser in Atem hält. So banal die Handlung selber auch ist, dem Tempo kann man sich als Leser nur schwer entziehen.
Doch das Tempo ist auch das einzig wirklich Positive an diesem Roman.
Sämtliche Details sonst bergen keine Überraschungen. Die Charakterisierung von Sondra kann man in jedem schlechten Buch nachlesen, welches sich mit der Thematik befasst, selbst Larry kann als Protagonist nicht überzeugen. Der typische amerikanische Junggeselle eben, der brav seiner Arbeit nachgeht und in der außergewöhnlichen Situation, in der er sich wiederfindet, außergewöhnliche Kräfte entwickelt.
Einzig Whitey bleibt bis zu einem bestimmten Zeitpunkt geheimnisvoll, doch als Sondra Larry erzählt, was es mit ihm auf sich hat, konnte ich als Leser nur mit dem Kopf schütteln. Natürlich habe ich in einem Roman von Brian Keene Horrorelemente bzw. übernatürliche Einflüsse erwartet, doch dass sie sich hier dieserart gestalten (ich möchte nicht verraten, worum es geht, denn sonst wäre die Spannung dahin), fand ich dann doch sehr weit hergeholt. Zu weit, um glaubwürdig zu sein.

Fazit:
Der Roman lebt schlussendlich von seinem rasanten Tempo. Brian Keene weiß seine Leser zu unterhalten, sein flüssiger Erzählstil macht das Buch zu einem kurzweiligen Lesevergnügen für zwischendurch.

Bewertung:



Copyright © 2010 by Anke Brandt

 

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