| Sie sind hier: Startseite - Background - Rezensionen - Hardcover anderer Autoren / Romanhelden Thriller - Im Wald der stummen Schreie | |||||||||||||||
|
|||||||||||||||
Jean-Christophe GrangéIm Wald der stummen Schreie Thriller, Hardcover Drei weibliche Leichen an arrangierten Tatorten und keine Spur vom Täter. Außer, dass Teile der Toten verspeist wurden. Und dann sind da noch die Schriftzeichen an den Wänden, die niemand zu entschlüsseln vermag. Die Polizei steht vor einem Rätsel, doch da ist die Ermittlungsrichterin Jeanne Korowa, die auf eigene Faust ermittelt und glaubt, dem Geheimnis Schritt für Schritt auf die Spur zu kommen. Durch unkonventionelle, ja zum Teil verbotene und auch sehr gefährliche Ermittlungen führt sie die Spur nach Südamerika. Dort lüftet sie ein Geheimnis, welches an Grauen kaum zu überbieten ist. Im Wald der stummen Schreie hört sich vom Thema zunächst wie ein typischer Thriller von Grangé an. Doch dieses Buch ist anders, und das macht es nicht unbedingt besser. Es enthält Längen, die ich vom Autor nicht gewohnt bin. Grangé konzentriert sich meines Erachtens zu sehr auf Jeanne, charakterisiert sie mit zu vielen Details und machte sie mir während des Lesens schlicht unsympathisch. Da ich mich mit der Frau weder identifizieren konnte, noch sie in irgendeiner Art mochte, hat mir das Lesen des Buches irgendwann ab der Mitte keinen Spaß mehr gemacht. Für eine Antagonistin fehlten ihr wiederum einige Eigenschaften, sodass ich mir nicht mal ihr Versagen wünschen konnte. Eine Story steht und fällt aber in vielen Fällen mit den Figuren und in diesem Fall wirkte sich die Antipathie auf das ganze Buch aus, sodass ich zum Ende hin viele Seiten übersprungen habe. Fazit:
Copyright © 2011 by Anke Brandt |