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Sebastian FitzekDer Augensammler Thriller, Hardcover Die Zeit läuft. In 45 Stunden werden die Kinder getötet und ihnen das linke Auge entfernt. Meine Erwartungen an diesen Roman waren hoch. Zu hoch wahrscheinlich nach den vorangegangenen Büchern des Autors. Leider konnte Sebastian Fitzek sie mit dem Augensammler nicht erfüllen. Zum ersten Mal schien er an seine eigenen Grenzen gestoßen zu sein, was die Raffinesse seiner Storys ausmacht, denn zum ersten Mal konnte ich als Leser die Handlung vorausahnen, da die Motivation des Täters allzu früh offenbart wurde. Da halfen auch die Theorien des Polizeipsychologen nicht mehr, um die Sache zu verwirren. Spätestens in dem Moment, als Zorbach seinen Sohn das erste Mal vertröstet, wird klar, worum es geht. Auch die rückwärtslaufende Nummerierung der Seiten und Kapitel gibt einen entscheidenden Hinweis darauf, wie das Buch enden wird. Dann folgen Hinweise, die allzu offensichtlich preisgegeben werden und damit dem Spannungsaufbau nicht sehr dienlich sind. All diese negativen Aspekte werden nur Lesern aller Romane von Sebastian Fitzek auffallen. Wer den Augensammler als erstes Buch von ihm liest, wird von der Idee und deren Umsetzung begeistert sein, denn auch wenn ich hier von Vorhersehbarkeit und mangelnder Spannung schreibe, so ist dieses Buch dennoch durchdachter und ausgetüftelter als viele andere des Genres. Nur reicht es eben nicht an die vorangegangenen Werke von Fitzek heran. Fazit:
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