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Das schwarze Blut
Diesen Thriller muss man gelesen haben; Spannung und Action pur. Keine Seite kam mir langweilig vor. 541 Seiten voller Spannung und Gänsehauteffekt. Die Story hat mich nicht losgelassen. Einmal mit dem Lesen begonnen, gab es kein Zurück mehr. Der Autor nimmt keine Rücksicht auf zart beseelte Leser. Er kennt keine Tabus, stellt die Morde und Gewaltszenen detailliert dar. Wirklich nichts für schwache Nerven. Die Story dreht sich um den Serienmörder und Tauchsportler Jaques Reverdi und den als Einzelgänger und skrupellos bekannten Journalisten Mark Dupeyrat. Reverdi verübt eine Reihe von Morden an jungen Frauen. Seine blutige Spur zieht sich durch Kambodscha, Thailand und Malaysia. Auf frischer Tat in Kanara gestellt wird er dort ins Gefängnis gesteckt. Jaues lässt keinen an sich heran, schon gar nicht Journalisten, die seine Taten ausschmieren wollen. Mark Dupeyrat bedient sich eines Tricks, gibt sich als „Elisabeth“ aus und nimmt so Briefkontakt mit dem Seriemörder auf; mit dem Vorwand, eine Doktorarbeit über Psychogramme von Mördern zu schreiben. Reverdi schluckt den Köder, schickt den Journalisten auf eine blutige Jagd durch Südostasien. Stück für Stück gewinnt Mark Erkenntnisse über den Mörder, die den „Weg des Lebens, die Wegmarken der Ewigkeit, die Kammer der Reinheit und das schwarze Blut“ bedeuten. Lediglich das Motiv der vielen Morde kann er auf seiner Jagd nicht aufdecken. Dupeyrat bricht den Kontakt zu Reverdi ab, reist nach Paris zurück und beginnt seine Erlebnisse in einem Roman festzuhalten. Und es kommt, wie es kommen muss. Revedi gelingt die Flucht aus dem Gefängnis. Im Umfeld von Mark werden Menschen getötet; er weiß sofort, dass Jaques in Paris ist. Eine schickte Darstellung der Charaktere und der Rahmengeschichte, die stete Verwandlung von Marc in Elisabeth sowie die sehr gute Inszenierung des Spannungsbogens haben mich fasziniert. Ein nicht zu beschreibendes Tempo an Ereignissen. Eine Handlung jagt die nächste. Diesen Thriller kann ich nur bestens empfehlen. © Copolymer |