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On Basilisk Station

On Basilisk Station
(Honor Harrington No 1)
von David Weber

Taschenbuch: 422 Seiten
Verlag: Baen Books
Auflage: 9. Auflage 2004 (1993)
Sprache: Englisch

Honor Harrington ist eine junge Kommandantin, die gerade auf ihr Schiff, die „Fearless“, versetzt wurde. Die Mannschaft ist etwas zurückhaltend, der Vizekommandant sogar ablehnend. - Wird sich schon geben, denkt sich Honor.
Bei einer Übung überrascht sie Mannschaft wie auch „Gegner“ mit einem Manöver, das ihr niemand zugetraut hätte; erst Recht dem Schiff nicht. Ihre Crew ist zutiefst beeindruckt, aber bei weiteren Übungen zeigt sich, dass Harringtons ranghöhere Offiziere nicht gerne als Narren hingestellt werden: Sie „knallen“ ihr Schiff jedes Mal über den Haufen.
Man geht sogar so weit, ihr Kommando nach Basilisk Station zu beordern, nur damit sie aus dem Weg ist. Was ungefähr einem Exil gleichkommt.
Ein Dämpfer, der sich auch auf die Moral der Truppe niederschlägt.
Hier begegnet sie einem Vorgesetzten aus ihrer Vergangenheit, der sie hasst und ihr das Leben so schwer wie möglich machen will. Er übergibt ihr das Kommando über das System und macht sich davon, um bei seinem eigenen Schiff längst fällige Wartungsarbeiten durchführen zu lassen. Nur, wie soll sie mit nur einem einzigen Schiff das System sicher halten? Wie an- und abgehende Kreuzer und Raumboote kontrollieren, wenn sie zu wenig Leute und technische Geräte hat? Denn die Eingeborenen des einzig bewohnbaren Planeten knallen sich mit Drogen zu, die sie zu Mördern machen. Und auf einmal tauchen Waffen auf, die von außerhalb des Systems kommen müssen.
Doch damit beginnen Honor Harringtons Schwierigkeiten eigentlich erst ...

Nachdem ich fast jahrelang keine SF mehr gelesen hatte, wurde mir dieser Roman ans Herz gelegt, das heißt eigentlich die ganze Serie. Ich habe mir die dann gekauft – so vertrauensselig wie ich eben bin – hoffe aber doch, dass die nachfolgenden Bände dann etwas an Spannung zulegen.
Der Roman ist größtenteils flott zu lesen, aber der Autor verliert sich gelegentlich in detaillierten Beschreibungen der Technik, wo ich mich dann doch schwer tue. Wenn ich nicht schon weitere Bände zuhause rumstehen hätte, dann hätte es für mich wohl auch keinen besonderen Anreiz, gleich zu einer Fortsetzung zu greifen. So werde ich es dann aber tun müssen/wollen/dürfen. David Weber wird ja für diese Roman-Serie sehr gelobt. – Wir werden es sehen...

© Michel Wuethrich

 

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