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Alan Dean FosterSTAR WARS Ein Sturm zieht auf Originaltitel: STAR WARS: The Approaching Storm, USA 2003 Aus dem Englischen von Michael Nagula Titelfoto von Steven D. Anderson Titelgestaltung von HildenDesign Science-Fiction, Paperback Die Jedi-Ritter Obi-Wan Kenobi und Luminara Unduli sollen mit ihren Padawanen Anakin Skywalker und Barris Offee dafür sorgen, dass der Planet Ansion nicht aus der Republik austritt und sich den Separatisten anschließt. Sollte dies nämlich geschehen, hätte das zur Folge, das auch andere strategisch wichtige Welten, dem Beispiel folgen würden. Daher erachtet es der Rat der Jedi, gleich zwei erfahrene Jedi-Ritter mitsamt ihren Padawanen nach Ansion zu entsenden. Doch die Separatisten setzen alle Hebel in Bewegung und heuern den mächtigen Hutt Soergg an, um die Jedis zu vernichten – und er hat da auch schon einen todsicheren Plan … Alan Dean Foster ist im Bereich der modernen Science-Fiction-Literatur fast schon Legende. Er schrieb nicht nur die Romane der ersten drei ALIEN-Filme, sondern auch eine erkleckliche Anzahl von STAR STREK-Büchern. Für das STAR WARS-Universum hat er erst wenige Beiträge abgeliefert. Sein neuester Roman erzählt die Vorgeschichte des zweiten Filmes der neuen Trilogie »Angriff der Klonkrieger«. Neben dem bekannten und beliebten Duo Kenobi und Skywalker nutzt Foster die Gelegenheit, zwei weitere interessante Jedi-Charaktere zu schaffen, die für den Spannungsaufbau immens wichtig sind, denn immerhin braucht man um das Wohlergehen von Obi-Wan Kenobi und Anakin Skywalker nicht wirklich zu bangen. Bis auf die beiden Jedi-Ritter geht Foster allerdings äußerst sparsam mit Erwähnungen oder gar Auftritten bekannter Figuren aus den Filmen um. Weder R2-D2 noch Padme Amidala werden mit einer Silbe erwähnt, obwohl Letztere ja einen nicht unbeträchtlichen Eindruck bei Anakin hinterlassen hat. Im vorliegenden Roman allerdings geht es eher um die Sehnsucht des jungen Padawans nach seiner Mutter und seiner zurückgelassenen Heimat. Hier nutzt der Autor die Gelegenheit Anakins inneren Zwist zwischen Pflichterfüllung und Heimweh gekonnt herauszuarbeiten, und die ersten Anzeichen zerstörerischer Arroganz bahnen sich bereits ihren Weg an die Oberfläche seines Charakters. Der Autor hat sich mit der Beschreibung der Gefühlsleben der Protagonisten und mit den Gesetzen und Regeln der Jedi sehr viel Mühe gegeben, was leider auf Kosten der Dramaturgie geht. Das nichtssagende Cover zeigt Obi-Wan und seinen Padawan, wie man sie kennt: Kenobi besonnen und konzentriert, Skywalker selbstbewusst und arrogant. Im Hintergrund ist das reizvolle Antlitz von Luminara zu erkennen. Doch ansonsten wird der Fan nicht wirklich neugierig gemacht. Fazit: © Florian Hilleberg |