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Mutabor
Von Werner K. Giesa Hardcover, Science-Fiction Blitz-Verlag, 1997 240 Seiten ISBN: 3-932171-04 (vergriffen) Ein seltsamer Meteorit fliegt mit Kurs auf die Erde und wird von der Besatzung eines Space-Shuttles dokumentiert. Der Himmelskörper scheint nicht nur annähernd menschliche Formen zu besitzen, sondern er kann auch selbsttätig den Kurs ändern. Kein Wunder also, dass bald der Geheimdienst auf diesen Meteoriten aufmerksam wird.Monty Laird, der schon immer von den Sternen träumte, birgt das Objekt, welches vor Australiens Küste, im Carpentaria-Golf niedergeht. Doch kaum befindet sich der mysteriöse Himmelskörper in seinem Besitz, vollzieht sich mit Monty eine seltsame Veränderung, die nicht nur seine Psyche, sondern auch seinen Körper betrifft ... Eigentlich war die Geschichte für einen Heftroman in der Reihe „Dämonen-Land“ bestimmt und auf ca. 100 Taschenbuch-Seiten ausgelegt gewesen. Doch nachdem diese ambitionierte Reihe eingestellt wurde, konnte das Projekt nicht umgesetzt werden bis Jörg Kaegelmann dem Autoren anbot, seinen Roman als „richtiges“ Buch auf den Markt zu bringen. Herauskam „Mutabor“ ein Science-Fiction-Roman mit Mystery-Elementen und jeder Menge Action, Sex und einem Hauch Gesellschaftskritik. „Meines bescheidenen Wissens sind diese Plastik-Pistolen nicht im Handel, nicht einmal auf dem Schwarzmarkt.“ Die Handlung selber entwickelt sich sehr langsam, die Fakten wurden aber sehr gut recherchiert und der Leser erfährt eine Menge Wissenswertes über die Religion und die Kultur der australischen Ureinwohner, von den Europäern „Aborigines“ genannt. Dieses Thema gehört zu den Steckenpferden des Schriftstellers, der auch gerne in der Heftroman-Serie „Professor Zamorra“ darüber schreibt, bei der Giesa Chefautor ist. Einige Personen in dem Buch werden dem Zamorra-Fan daher auch bekannt vorkommen, ebenso wie einige Witze und Gags, die der Autor immer wieder gerne verwendet. Fazit:
© Florian Hilleberg |