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Horror-Taschenbuch-Rezensionen

Das Phantom von Manhattan
(Originaltitel: The Phantom of Manhattan)
von Frederick Forsyth
übersetzt von Wulf Bergner

Taschenbuch, 240 Seiten/ 7,50 €
Goldmann (Verlagsgruppe Random House)

Jeder kennt das Ende vom Phantom der Oper: Christine bekommt ihren Raoul und das Phantom verschwindet. Dies war im Jahr 1877. Nun schreiben wir das Jahr 1906. Was ist in den 29 Jahren geschehen?
Das Buch beginnt mit dem Tod von Madame Giry, der damaligen Leiterin des Balletts der Pariser Oper. Auf dem Sterbebett erzählt sie dem Notar Dufour die Lebensgeschichte von Erik Mühlheims, dem Phantom. Und sie beauftragt Dufour Erik zu finden. Der mittlerweile in New York zu Hause ist.
Und hier kommt es dann im Winter zum erneuten Treffen von Erik und Christine, die mit ihrem Sohn zur Eröffnung des neuen Opernhauses anreist.
Weitere Hauptpersonen sind der zwielichtige Darius sowie der Reporter Charles Bloom, Pierre Chagny und dessen Lehrer Pater Kilfoyle.
Viel zur Handlung will ich hier nicht verraten, außer das es weniger ein Gruselroman ist, als ein Kriminalroman, mit guter Charakterisierung der Akteure und einigen überraschenden Wendungen.
Besonders gut gelungen ist in diesem Buch der Wechsel der Hauptpersonen, der von Kapitel zu Kapitel vollzogen wird, in dem immer wieder jemand anders die Handlung in der ersten Person beschreibt.
Der Prolog bietet einen Überblick über die Entstehung von „Das Phantom der Oper“ und einige Informationen über den Autor, Gaston Leroux, über die frühen Verfilmungen und historische Informationen über das Manhattan Opera House.
Erwähnenswert ist auch das der Autor Frederick Forsyth mit Andrew Lloyd Webber zusammen gearbeitet hat.

© Oliver Müller

 

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