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Kim PaffenrothDying to Live 2 – Die Traurigkeit der Zombies Horror TB, Band 33 Dying to Live: Life Sentence, USA 2008 Aus dem Amerikanischen von Doris Hummel Titelillustration/Titelfoto/Titelgestaltung von iStockphoto.com Horror, Taschenbuch Über 12 Jahre sind vergangen, seit die Toten zurückgekehrt sind und Jagd auf die Lebenden gemacht haben. Die Überlebenden um Jonah Caine und Milton haben sich eine Enklave innerhalb der verwüsteten Welt geschaffen, in der sie sich autark ernähren und die Zombies nicht mehr töten müssen, denn Milton, dem die Untoten aus unerfindlichen Gründen nichts tun, treibt sie in Herden zusammen und pfercht sie mithilfe Freiwilliger ein. Einer dieser Freiwilligen ist Will, der Ziehsohn von Jonah, und der macht eines Tages eine erstaunliche Entdeckung. Einer der Zombies scheint sich an sein früheres menschliches Leben zu erinnern. Er versteht, was gesagt wird, ohne allerdings selbst sprechen zu können. Aber er kann lesen und schreiben und er hat darüber hinaus kein Verlangen das Fleisch der Lebenden zu verzehren. Dieser Zombie heißt Wade Truman und war einst Philosophie-Professor am College. Auch eine unbekannte untote Frau scheint sehr viel klüger zu sein, als ihre Artgenossen, obwohl sie noch weitaus aggressiver ist als Truman. Gemeinsam unternehmen sie unter der Führung von Will Ausflüge in die postapokalyptische Welt und in das alte Leben von Wade. Als jedoch fremde Männer drei Frauen in ihrem Farmhaus überfallen, unter ihnen auch die heranwachsende Zoey, wird allen klar, dass ihre vermeintliche Sicherheit mehr als trügerisch ist ... Mit Dying to Live schuf der US-Autor Kim Paffenroth einen der faszinierendsten und eindringlichsten Zombie-Romane überhaupt, obwohl er trotz origineller Einfälle lediglich eine Zombie-Apokalypse von vielen beschrieb. Doch Charakterisierung, Stil und Setting machten den Roman so außergewöhnlich. Selbstverständlich waren die Erwartungen an die Fortsetzung dementsprechend hoch, und sie wurden nicht enttäuscht. Es sei denn, man hofft auf eine weitere möglichst blutige Zombie-Schlachtplatte. Treffender und intensiver hätte das Covermotiv gar nicht ausfallen können. Das düstere Rot bildet außerdem einen schönen Kontrast zum metallischen blaugrau des ersten Teils. Fazit: Copyright © 2011 by Florian Hilleberg |