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Richard LaymonDer Wald Dark Mountains, USA 1987 Aus dem Amerikanischen von Marcel Häußler Titelgestaltung von Hauptmann und Kompanie, München-Zürich Heyne-Hardcore, Horror, Taschenbuch Zwei Familien treffen sich zu einem vergnüglichen Campingausflug. Mit dabei sind Scott und seine neue Freundin Karen, Scotts sechzehnjährige Tochter Julie und sein dreizehnjähriger Sohn Benny sowie Arnold Flas Gordon, dessen Frau Alice und ihre Kinder, der siebzehnjährige Nick und die beiden Zwillinge Rose und Heather. Die ersten Tage sind anstrengend, aber auch wunderschön. Die Warnungen von drei Wanderinnen, dass an einem See in den Bergen eine irre alte Frau ihr Unwesen treibt, nehmen sie auf die leichte Schulter. Bis eines Nachts die Situation eskaliert. Ein zurückgebliebener Hinterwäldler überfällt die Gruppe. Die beiden Familien können den brutalen Angriff abwehren, doch danach ist nichts mehr so, wie es mal war. Und der Fluch der alten Frau verfolgt die beiden Familien bis nach L.A. Der Wald ist ein ungewöhnlicher Roman aus der Feder von Richard Laymon, und man merkt der Geschichte deutlich an, dass sie zu den früheren Werken des Autors gehört. Laymon schrieb den Text im Jahr 1987, und im Vergleich zu späteren Romanen geht es überraschend harmlos zu. Natürlich ist die Geschichte brutal und stellenweise auch blutig (vor allem der Angriff des überfahrenen Hundes hat es in sich), aber in keinster Weise zu vergleichen mit Der Keller, Rache oder Die Jagd. Wo Laymon später gnadenlos draufhält und jedes Detail beschreibt, überlässt er dieses Mal viel der Fantasie des Lesers. Besser könnten Covermotiv und Titel nicht miteinander harmonieren. Satzspiegel und Papier sind wie immer von absolut hochwertiger Qualität. Fazit: Copyright © 2011 by Florian Hilleberg |