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Rezension - Das Gruselbuch

Das Gruselbuch
14 Gruselstories von Benesch, Bierce, Holthaus u.a.

Taschenbuch, Horror/ Grusel
Ravensburger Buchverlag Otto Maier GmbH
128 Seiten/ 6,90 DM
ISBN: 3-473-38869-6

Kaspar saß im Wartezimmer beim Zahnarzt. Er las. „Blöd, diese Gespenstergeschichten, überhaupt nicht gruselig“, sagte er zu dem blassen, blonden Jungen, der ihm gegenübersaß, und warf das Buch auf den Tisch.
„Und eigentlich glaub ich sowieso nicht an Gespenster.“
„Wirklich nicht?“, fragte der andere und löste sich in Nichts auf…
Das ist eine Gespenstergeschichte. Viele andere, auch richtig gruselige, findet ihr in diesem Gruselbuch.

So weit der Klappentext. Insgesamt vierzehn Kurzgeschichten von elf Autoren finden sich in dieser Sammlung. Lediglich Kurt Benesch ist gleich mit vier Geschichten zu finden. Unter den anderen befindet sich auch eine von Ambrose Bierce, sowie zwei aus dem japanischen und eine aus dem skandinavischen Raum.
Die Geschichten variieren in Handlungszeit und -Ort sehr. Sei es ein Internat, in dem sich die Schüler nicht nur in ihren Unterrichtsfächern bilden, sei es die Geschichte von zwei alten Damen, die einsam lebend im Winter einen ungebetenen Besuch erhalten oder die Erzählung eines Mannes, der zufällig seinen Namen auf einem Grabstein findet.
Die Verschiedenheit der Geschichten ist erfrischend und resultiert wohl daraus, dass sie in einem Zeitraum von 1915 bis 1978 verfasst wurden.
Das Buch selbst erschien erstmals 1983 im Ravensburger Verlag und ist heute wahrscheinlich nicht mehr lieferbar. Wer er es aber mal auf einem Trödelmarkt entdeckt, kann ruhig mal einen Euro investieren.

Bewertung:


© Oliver Müller

 

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