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Achim HiltropColin Mirth Umschlagfotos: Claudia & Achim Hiltrop Horror, Paperback Als Colin Mirth im Jahre 1876 vom Secret Service zu Scotland Yard versetzt wird, brechen aufregende Zeiten in London an. Mit seinem Kollegen Archibald Moore und dem orientalischen Flaschengeist Abdul muss er knifflige Fälle lösen und gerät dabei in haarsträubende Situationen – denn nicht immer ist der Täter von dieser Welt … Wer ist Colin Mirth? 1840 in Birmingham geboren, studierte er in Oxford Literatur und Physik. 14 Jahre war Colin für das Ressort »Paranormale Phänomene« des Secret Service im Ausland tätig. Auf einer seiner vielen Reisen lernte er den orientalischen Flaschengeist Abdul kennen. Mirth hat ein Fable für Shakespeare und nervt den etwas knurrigen und abergläubischen Sergeant der London Metropolitan Police Archibald Moore ein wenig mit Zitaten aus Werken des Dichters. Achim Hiltrop wartet in »Colin Mirth« mit zwölf interessanten Kurzerzählungen auf. Das Team um den Titel gebenden Ermittler geht im viktorianischen London mysteriösen Mordfällen nach. Es wird mit Leichen aus dem Umfeld des Rabbis der Gemeinde von Whitechapel, die Lehm an den Händen haben, mit einem japanischen Besucher, der einen Dämonen im Gepäck hat, oder mit Partys der High Society, auf denen nach dem Dinner Mumien ausgewickelt werden, konfrontiert. Nicht immer handelt es sich dabei um übernatürliche Wesen, die hinter den ungewöhnlichen Vorgängen stecken. Doch das Totenschiff auf der Themse ist selbst für die Ermittler eine harte Nuss. Irgendwie erinnert mich »Colin Mirth« an das Ermittlerduo Sherlock Holmes und Dr. Watson: Mirth eher taktvoll und mit guten Manieren behaftet, witzig, gebildet und stets kühlen Kopf bewahrend; Moore hingegen abergläubisch, konservativ und überall Übernatürliches sehend. Fazit:
© Wolfgang Brandt |