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Steve SalomoReverend Pain - Band 5 Im Wald der Verdammnis Zaubermond-Verlag Noch immer steht Reverend Pain unter dem sündigen Liebesbann der Keltenhexe Asmodia. Um sich endlich von der verderblichen Fleischeslust und dem satanischen Weib zu befreien, sucht Reverend Pain die direkte Konfrontation mit der Teufelsbuhle … Im Wald der Verdammnis Pain trifft auf seiner ziellosen Reise in einem verfluchten Wald auf einen alten Köhler, der einen Pakt mit den Dämonen geschlossen hat, und ihnen die Seelen von Menschen zuführt, die er mittels schwarzer Magie zu Echsenmonstern macht. Pain kann die Bestien stoppen, und erfährt, dass in der Nähe, auf dem Schloss des Grafen Ersamus, die Hexe Asmodia mit ihren Zofen weilt. Pain ist entschlossen die Chance zu nutzen, um endlich den unheilvollen Bann zu brechen, der ihn an die Dämonin bindet. Doch Asmodia erwartet den standhaften Reverend bereits, um ihn endgültig in ihre Abhängigkeit zu bringen … Schrei, wenn dich der Werwolf holt Auf seiner Odyssee durch die, von Dämonen versehrte Welt, trifft Reverend Pain auf ein kleines Städtchen, dass von Werwölfen terrorisiert wird. Dem Reverend gelingt es, im Wald eine der Bestien zu töten und eine junge Frau zu retten. Schwer verwundet bringt er sie zum Gotteshaus der kleinen Stadt, eine Synagoge. Dort lernt er Rabbi Rage kennen, der ebenfalls zur Priesterschaft gehört und gegen die Dämonen kämpft. Rage hat selbst schon einige Werwölfe vernichtet, und schließt sich Pain im Kampf gegen die Vollmondbestien an. Doch schon bald hegen die beiden Gottesmänner den Verdacht, dass hinter den Vorfällen ein mächtiger Wolfsdämon steckt, der in der Maske des Biedermanns nicht nur die braven Bürger täuscht, sondern auch die erfahrenen Dämonentöter … In diesem Roman schließt der Autor die Handlung um Asmodia und ihren Liebesbann, den sie über Pain verhängt hat, als sie ihn von dem Werwolfkeim befreite. Die Story weist hervorragende Ansätze auf und besitzt einen sehr interessanten Plot, der zwar nicht neu ist, aber gerade bei einem derart verbissenen und fanatischen Charakter wie bei Reverend Pain für ungeheuer viel Zündstoff sorgt. Bedauerlicherweise gelingt es Salomo nicht, eine angemessene und stimmige Atmosphäre aufzubauen. Lieblos aneinandergereihte Actionszenen und eine vorhersehbare Storyline machen den Roman lediglich für Komplettisten interessant. Selbst Asmodia und ihre Hexen sind so blass und oberflächlich wie eh und je. Gerade der keltische Hintergrund der Hexe birgt viel Spielraum für eine differenzierte Auseinandersetzung mit Themen wie Religion und Glauben. Vielleicht hätte Pain da auch ein wenig über Toleranz lernen können. Dem Autor gelingt es darüber hinaus nicht, einen Spannungsbogen zu schaffen, der sich kontinuierlich aufbaut. Pain erscheint auf der Bildfläche und schon fliegen die Fetzen – bis zum bitteren Ende, das viel zu lange auf sich warten lässt. Hinzu kommt der miserable Stil, in dem der Text verfasst wurde. Steve Salomo bedient sich hauptsächlich bei Hauptsätzen, beschreibt stur die Taten der handelnden Personen, ohne ihre Gedanken und Motivationen tiefergehend zu beleuchten. In Sachen Layout und Titelbild hat Sandobal wieder eine erstklassige Arbeit gemacht. Die Bücher der Serie sind sehr schön aufgemacht und bilden in ihrer Einheit im Bücherregal einen echten Blickfang. Fazit: © Florian Hilleberg |