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marine-historischer Roman 1808 bekommt Richard Bolitho das Angebot,, zusammen mit seiner Geliebten Catherine Somervell nach Kapstadt zu gehen und von dort aus die Jagd nach Sklavenhändler zu organisieren. Bolitho nimmt das Angebot nur zu gerne an, denn kurz zuvor hatte es ein Kriegsgericht gegen Thomas Herrick gegeben, in dem die Mächtigen der Admiralität und Politik ihre Finger im Spiel hatten, und die Freundschaft zwischen den beiden Seehelden nun endgültig zerbrochen scheint. »Das letzte Riff« ist der zweite Teil der internen Trilogie um die Freundschaft zwischen Richard Bolitho und Thomas Herrick. Letzterer wird am Anfang dieses Romans vor ein Kriegsgericht gestellt, als Folge des verlorenen Geleitzuges aus »Mauern aus Holz, Männer aus Eisen«. Man muss aber jenen Roman nicht gelesen haben um »Das letzte Riff« genießen und verstehen zu können! Aber auch der Kampf auf der »Golden Plover« und der Überlebenskampf vor Westafrika ist sehr bildhaft geschildert, genauso wie die Trauer der in England gebliebenen, wie Adam Bolitho und Zenoria Keen, der jungen Ehefrau von Valentine Keen, der zusammen mit Richard Bolitho ums Überleben kämpft. Auch wenn diese Szene sich so ähnlich bereits in dem Roman »Fieber an Bord« abgespielt hat, so ist dies doch keine Wiederholung. Sehr stark ist auch die Szene in der Heimatkirche der Bolithos, reinstes Kino im Kopf. Und auch wenn das erneute Aufeinandertreffen von Richard Bolitho und Thomas Herrick den Lesern Hoffnung auf eine Versöhnung bringt, so nimmt der Autor diese bei der obligatorischen Schlacht am Ende des Romans. Wieder ein sehr gelungener Roman von Alexander Kent, der dem Leser vor allem Catherine Somervell vorstellt und die Gründe aufzeigt, warum Richard Bolitho seine Ehe und Ehre für diese Frau aufs Spiel setzt.
© Cornelia Sibilitz |
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