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Ullstein-Maritim, Berlin, Mai 2008 Dem Friedensangebot der Franzosen im Jahr 1801 wird zu Recht misstraut. Richard Bolitho, in der Zwischenzeit zum Konteradmiral befördert, soll in der Biskaya die französische Invasionsflotte vernichten. Nur widerwillig folgt Richard Bolitho dieser Mission, immerhin steht die Hochzeit mit Belinda kurz bevor. Und dann geschieht ein Unglück: Bolithos Flaggschiff »Styx« wird versenkt und Richard Bolitho gerät in französischer Kriegsgefangenschaft. Und wieder einmal sind Freundschaft, Treue und Vertrauen die Themen, die Alexander Kent in »Admiral Bolithos Erbe« aufgreift. In diesem Roman kommt übrigens das erste Mal der Begriff der »glücklichen Auserwählten« vor. Bolithos erster Flaggoffizier, Oliver Browne, hat diesen Begriff geprägt für die Menschen, die in einer engen freundschaftlichen Beziehung zu Bolitho stehen. »Admiral Bolithos Erbe« ist spannend geschrieben und wartet mit einigen Überraschungen auf, wie das Auftauchen der »Phalarope«, jenem Schiff, auf dem sich Bolitho und Herrick zum ersten Mal trafen. Und da ist John Allday, der Bootssteuerer, die »Eiche des Admirals«, ohne den Richard Bolitho beinahe verzweifeln würde. »Admiral Bolithos Erbe« ist ein spannender, flott zu lesender Abenteuerroman, mit interessanten historischen Informationen und einer Hochzeit am Ende.
© Cornelia Sibilitz |
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