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marinehistorischer Roman, Taschenbuch Im Jahr 1792 ist Richard Bolitho nach seiner Krankheit soweit genesen, dass er das Kommando über drei schnelle Marinekutter erhält, die an der Nore Schmuggler überführen soll. Schnell wird Richard Bolitho allerdings in die Vorbereitungen einer Konterrevolution in Frankreich und den Kriegsvorbereitungen des eigenen Landes hineingezogen. Bolithos Gegner ist der Anführer der Schmuggler, der seinerseits mächtige Männer aus Politik und Militär im Hintergrund hat, aber auch Richard Bolitho bekommt mächtige Unterstützung vom persönlichen Berater des Königs. Aber nicht nur Richard Bolitho begibt sich in großer Gefahr, als er in geheimer Mission unterwegs ist, auch John Allday, sein Bootssteuerer und Freund ist in Gefahr, als er sich inkognito bei der Konterbande einschleust. Diesmal nicht auf dem Ozean, sondern in der Nore - der Kanal zwischen britischer und französischer Küste - geht Kapitän Richard Bolitho seinen Dienst für König und Vaterland nach. Die Hälfte des Romans schildert die Ereignisse an Land, was den Roman allerdings nicht minder spannend macht. Auch das Thema Homosexualität wird angesprochen und - das sollte in einer militärhistorischen Reihe nicht vergessen werden - was das Leben aus den Soldaten machen kann. Alexander Kent zeigt auch in diesem Roman wieder die andere, die schreckliche Seite des Krieges. Sehr spannend ist hier auch das »Soloabenteuer« von John Allday. Der ein oder andere Krimiautor könnte sich hier eine Scheibe abschneiden. So oder so ist »Des Königs Konterbande« ein halber Kriminalroman, und wer ein Fan von Verschwörungen und Machtspielen geht, ist hier gut aufgehoben. Am Ende gibt es die übliche Finalschlacht, eine der Besten in der Reihe und eine, wo selbst der Stärkste sich sicherheitshalber ein Taschentuch bereithalten sollte.
© Cornelia Sibilitz |
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